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Gesellschaftlicher Sprengstoff: Wenn eine KI-Lösung die Hälfte  aller deutschen Arbeitsplätze überflüssig macht   

Künstlliche Intelligenz
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Deutschland braucht eine KI-Strategie

Denn dass wir in Deutschland bei der Digitalisierung hinterherhinken, ist Allgemeingut. Eine KI-Strategie – wie die Arbeit effizienter erledigt werden kann – existiert nicht. Zum Glück aber einige Positivbeispiele, darunter ausgerechnet die Bundesagentur für Arbeit, die ja mutmaßlich mit den Millionen neuer Arbeitslosen umgehen muss. Sie setzt jetzt schon verstärkt auf KI und möchte Europas „modernste digitale Dienstleisterin“ im öffentlichen Sektor werden. Allerdings aus einem ganz anderen Grund: Fachkräftemangel. Denn 35 Prozent der 115.000 Mitarbeiter verlassen bis 2032 die Agentur; meist, weil sie in Rente gehen. CIO Stefan Latuski sagt dazu: „Wir haben als Bundesagentur für Arbeit einen unglaublichen Handlungsdruck. Es ist illusorisch, diese große Zahl von Menschen wieder zu rekrutieren.“ 

Die KI-Revolution ist also schon hier und jetzt. Die Frage ist, wie wir damit umgehen. Wenn wir nicht sofort beginnen, über die Folgen nachzudenken und Lösungen zu entwickeln, stehen wir in zehn Jahren vor einem riesigen gesellschaftlichen Scherbenhaufen. 

Portrait Enes Witwit

Enes Witwit

Enes Witwit ist Gründer und Geschäftsführer von uiAgent. uiAgent ist eine KI-gestützte Automatisierungsplattform, die speziell dafür entwickelt wurde, Routine- und sich wiederholende Aufgaben in der Buchhaltung zu automatisieren – insbesondere für Buchhaltungs- und Finanzteams. Statt ein neues Tool zu lernen, arbeitet der KI-Agent direkt in den bestehenden Systemen und Workflows, die Unternehmen bereits nutzen.