Startup & Scaling Start-up-Standorte im Vergleich: Wo sich Gründen in der EU wirklich lohnt

Start-up-Standorte im Vergleich: Wo sich Gründen in der EU wirklich lohnt

Steuerberatung als versteckter Kostenfaktor

Die Analyse offenbart massive Unterschiede bei den Steuerberatungskosten. Während Gründer in Griechenland mit 264 Euro davonkommen, müssen französische Unternehmer mit 3.300 Euro für die gleiche Leistung rechnen – mehr als das Zwölffache. Auch Österreich (3.000 Euro) sowie die Niederlande und Italien (je 1.800 Euro) verlangen überdurchschnittlich hohe Beratungshonorare.

Die Ergebnisse der bunq-Analyse könnten den Wettbewerb um Gründer in Europa neu entfachen. Während Länder wie Griechenland und Portugal mit niedrigen Einstiegshürden punkten, müssen teure Standorte wie Deutschland und Österreich andere Vorteile in die Waagschale werfen. Für die Zukunft zeichnet sich ein Trend zu digitalisierten, kostengünstigen Gründungsprozessen ab, der besonders von südeuropäischen Ländern vorangetrieben wird.

Entscheidend wird sein, ob die nördlichen Wirtschaftsnationen nachziehen oder auf ihre Standortvorteile wie Marktgröße und Infrastruktur setzen. Für Gründer bedeutet dies: Die EU bietet ein breites Spektrum an Optionen – wer flexibel ist und internationale Möglichkeiten in Betracht zieht, kann erhebliche Startkosten sparen.

„Etwas Neues zu beginnen erfordert Mut, aber der Ort, an dem man beginnt, kann den entscheidenden Unterschied ausmachen. Unsere Untersuchung zeigt, dass im richtigen Umfeld Ehrgeiz und Chancen auf eine sehr reale, greifbare Weise zusammenkommen“, kommentiert Bianca Zwart, Chief Strategy Officer bei bunq, die Untersuchungsergebnisse.

Quelle: bunq

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