Tech & Trends Babysitter-Bot: ChatGPT kriegt Alters-Check und Elternaufsicht

Babysitter-Bot: ChatGPT kriegt Alters-Check und Elternaufsicht

OpenAI entwickelt Alterserkennung für ChatGPT und stellt Jugendschutz über Privatsphäre. Eltern erhalten umfassende Kontrollfunktionen – aber werden Teens diese Einschränkungen akzeptieren?

KI-Gigant OpenAI zieht die Reißleine bei der Nutzung von ChatGPT durch Minderjährige. Das Unternehmen arbeitet an einem System zur Alterserkennung, das automatisch zwischen erwachsenen und jugendlichen Nutzern unterscheiden soll.

Bei Zweifeln greift das System standardmäßig zur Jugendversion – Sicherheit geht vor. Laut „openai.com“ wird bei der Entwicklung bewusst der Jugendschutz über Privatsphäre und Freiheit gestellt.

Elternkontrolle statt Vertrauen

Die neue Jugendversion von ChatGPT kommt mit einem Arsenal an Überwachungsfunktionen. Eltern können ihre Accounts mit denen ihrer Kinder verknüpfen und erhalten weitreichende Kontrolle.

Dazu gehören laut „openai.com“ die Steuerung der ChatGPT-Antworten, das Deaktivieren bestimmter Funktionen und sogar die Festlegung von Sperrzeiten. Besonders brisant: Das System benachrichtigt Eltern, wenn es „akute Belastungssituationen“ bei Teenagern erkennt – in Extremfällen könnte sogar die Polizei informiert werden.

Technische Herausforderungen der KI-Alterserkennung

Die Entwicklung zuverlässiger Alterserkennungssysteme stellt selbst für KI-Pioniere wie OpenAI eine enorme Herausforderung dar. Wie „stadt-bremerhaven.de“ berichtet, wird das System im Zweifelsfall immer die jugendgerechte Version aktivieren.

Erwachsene Nutzer müssen dann ihr Alter nachweisen, um alle Funktionen freizuschalten. Die technische Umsetzung bleibt dabei OpenAIs Geheimnis – konkrete Details zur Funktionsweise der Alterserkennung wurden nicht veröffentlicht.

Seite 1 / 2
Nächste Seite

Das könnte dich auch interessieren