Work & Winning „Es bringt nichts, in Panik zu verfallen“

„Es bringt nichts, in Panik zu verfallen“

Das heißt Sparen beim Personal?

Wir müssen abwarten, was passiert. Es wird Gegenreaktionen der EU geben. Es wird auf  Verhandlungen hinauslaufen. Aber dass etwas passiert, ist klar. Und dass dies nachteilig für uns sein wird, ist auch klar.

Haben Sie ihre 16 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informiert?

Wir haben keinen Brief an die Mitarbeiter geschrieben, wenn Sie das meinen. Die Auswirkung werden sehr individuell sein. Klar ist, dass wir in dieser Situation sicher keine neuen Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter festanstellen werden. Stattdessen werden wir, wo möglich, mehr auf Leiharbeiter setzten müssen, um je nach Auftragslage flexibel atmen zu können. Das setzt unser Geschäftsmodell allerdings sowieso voraus. Wir kennen das schon, seit dem dramatischen Einbruch und Wegfall der Produktion während der Corona-Pandemie.

Wie ist die Stimmung bei Ihnen heute und wie ist sie in der Firma?

Gewiss nicht gut. Wir erwarten weitere Produktionsrückgänge in der Autoindustrie und das trifft uns. Wir werden das konstruktiv und offen an Führungskräfte und Mitarbeiter kommunizieren. Es bringt nichts, in Panik zu verfallen.

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