Work & Winning Galeria schreibt schwarze Zahlen: Beetz fordert Politik zum Handeln auf!

Galeria schreibt schwarze Zahlen: Beetz fordert Politik zum Handeln auf!

Umsatzsteigerung und Stolz

Für das laufende Jahr hat sich Galeria ehrgeizige Ziele gesetzt. Eine Umsatzsteigerung von 500 Millionen Euro auf insgesamt 2,5 Milliarden Euro steht auf der Agenda. Das ist keine Kleinigkeit, wenn man bedenkt, dass die Kette im Januar des letzten Jahres zum dritten Mal Insolvenz anmelden musste. Doch Beetz bleibt optimistisch. Er hatte ursprünglich versprochen, 72 der damals verbliebenen 92 Filialen zu erhalten. Jetzt sind es sogar 83. „Das macht mich schon ein bisschen stolz,“ sagt Beetz. (Handelsblatt).

Gründe für den Aufschwung

Was hat diesen Aufschwung ermöglicht? Laut Beetz sind es nicht nur die internen Umstrukturierungen. Er betont, dass der Erfolg von Galeria auch auf die Bereitschaft der Mitarbeiter zurückzuführen ist, sich auf neue Herausforderungen einzulassen. Zudem hat die Fokussierung auf ein modernes Einkaufserlebnis und die Optimierung der Produktpalette die Kunden zurück in die Läden gebracht. Beetz sieht jedoch auch die Politik in der Pflicht: „Es ist an der Zeit, dass die deutsche Politik die Rahmenbedingungen für den Einzelhandel verbessert“ und wünscht sich „eine klare Führung und klare Verhältnisse für dieses Land“. (Handelsblatt).

Die Rückkehr von Galeria in die Gewinnzone ist zweifelsohne beeindruckend. Doch es bleibt abzuwarten, ob dieser Erfolg von Dauer ist. Die Herausforderungen im Einzelhandel sind enorm, und die Konkurrenz schläft nicht. Beetz‘ Forderung an die Politik mag berechtigt sein, aber letztlich wird der Erfolg von Galeria davon abhängen, ob das Unternehmen weiterhin flexibel und innovativ bleibt. Die nächsten Monate werden zeigen, ob Galeria tatsächlich ein nachhaltiges Comeback gelingt oder ob es sich nur um ein kurzes Strohfeuer handelt.

Quellen: Handelsblatt, tagesschau.de, Spiegel.de

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