Work & Winning Gewohnheiten für ein starkes Ich: 6 Tipps aus der Wissenschaft

Gewohnheiten für ein starkes Ich: 6 Tipps aus der Wissenschaft

Gewohnheiten sind mehr als nur lästige Routinen – sie sind der Schlüssel zu unserem alltäglichen Handeln. Doch wie schaffen wir es, gute Angewohnheiten zu etablieren und ungesunde loszuwerden?

Die Macht der Gewohnheit
Gewohnheiten prägen unser tägliches Leben mehr, als wir denken. Der Sozialpsychologie-Experte Bas Verplanken schätzt, dass rund 30 bis 50 Prozent unserer Handlungen auf Gewohnheiten basieren. Dabei sind Gewohnheiten nicht per se schlecht – im Gegenteil. Ohne sie wären wir nicht nur überfordert, sondern auch unfähig, Neues zu erlernen. Unser Gehirn speichert erfolgreiche Bewegungen und Handlungen im Handlungsgedächtnis, um sie uns beim nächsten Mal wieder „abzurufen“. So entstehen im Laufe der Zeit feste Verknüpfungen in unserem Hirn.

Die Frage ist also, wie wir positive Gewohnheiten langfristig in unser Leben integrieren können. Hier kommen sechs wissenschaftlich fundierte Tipps, um genau das zu erreichen.

Mythen rund um Gewohnheiten – was ist wirklich wahr?
Der Mythos von den 21 Tagen zur Etablierung neuer Gewohnheiten entlarvt sich als veraltet. Die Zeit variiert je nach Komplexität der Gewohnheit und individuellen Faktoren. Wendy Wood, Psychologin aus Großbritannien, erklärt, dass diese Annahme aus den 60er-Jahren stammt und keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat. Jeder Mensch benötigt seine eigene Zeit, um nachhaltig positive Gewohnheiten zu entwickeln.

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