Work & Winning Jump, jump a little higher…

Jump, jump a little higher…

Lass dich von Absagen nie entmutigen

Woher hattest du das Geld für die Gründung? Das ist eine der häufigsten Fragen an Gründerinnen und Gründer. Und auch ich höre sie immer wieder. Zugegeben: Der Weg zu meinem Startkapital war steinig, wie in vielen Fällen. Gerade im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld schauen Banker noch genauer hin, finden Haare in der Suppe, die sonst niemand sieht. Auch meine Hausbank, die Sparkasse, hatte trotz bereits guten Eigenkapitalpolsters für meinen Businessplan nur ein müdes Lächeln parat.

Darüber kann ich rückblickend nur lächeln: Bei der Spar- und Kreditbank Bühlertal fand ich schließlich einen Banker, der meine Vision verstand. 250.000 Euro Darlehen und eine Eigenkapitalquote von 150.000 Euro gaben mir die Freiheit, endlich das zu tun, was ich mir immer vorgestellt hatte. Merksatz: Tür zu, dann tritt einfach die nächste auf!

Mach, was du gut kannst. Und brenn´ dafür!

Wenn ich eines in meiner Zeit als Unternehmer gelernt habe, dann ist es das: Verantwortung übernehmen, Teamgeist leben und nicht immer den „einfachen“ Weg suchen. Das bedeutet, dass ich als Chef vorangehe, das Team motiviere, mitreiße und gemeinsam an der unternehmerischen Vision feile. Vorbild heißt? Präsent sein. Nach 17 Uhr trefft ihr mich immer noch im Büro – und häufig auch noch nach 19 Uhr und an manchem Wochenende. Und nix da mit dem Golfplatz. Heute arbeiten 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei mir. Unser Lager ist 600 Quadratmeter groß. Wir installieren Solaranlagen und Wärmepumpen im Rekordtempo und haben das erreicht, was mir viele am Anfang ob des sehr ungewöhnlichen Karrierepfads nicht zutrauten. Viele Wege führen zum Ziel – habt keine Angst vor unbetretenen Pfaden. Es könnten die besten für euch sein.

Fazit: Das Handwerk als Fundament für mehr

Ich weiß, dass der Weg, den ich ging, nicht der Klassiker war. Aber gerade das ist es, was mir Spaß macht. Ich bin davon überzeugt, dass eine handwerkliche Ausbildung das perfekte Fundament für eine Selbstständigkeit sein kann – und dass man nicht immer den akademischen Weg gehen muss, um Erfolg zu haben. Meine Empfehlung? Nutze dein Handwerk als Sprungbrett, bilde dich weiter, höre auf deine Intuition. Und wenn dir die Banker oder jemand anderes sagt, dass es nicht geht – mach es trotzdem! Zu guter Letzt: Der Weg ist nicht nur das Ziel. Es kommt darauf an, wie du gehst – und mit wem.

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