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Vermögen schlägt Einkommen: Die wahren Reichtumsindikatoren

Die Bundesbank-Studie differenziert präzise zwischen verschiedenen Vermögensarten. Der Medianwert des Sachvermögens – bestehend aus Immobilien, Fahrzeugen und Betriebsvermögen – beträgt 147.700 Euro. Das Finanzvermögen, also Kontoguthaben, Aktien und private Altersvorsorge, liegt im Median bei lediglich 27.400 Euro.

Als vermögensreich gilt folglich, wer mindestens das Doppelte besitzt: ein Sachvermögen von 295.400 Euro oder ein Finanzvermögen von 54.800 Euro. Diese Zahlen verdeutlichen: Reich zu sein beginnt in Deutschland deutlich früher, als viele vermuten.

Immobilienbesitz als Schlüssel zum Wohlstand

Die Vermögensanalyse offenbart eine zentrale Erkenntnis: Wohneigentum bildet das Fundament finanzieller Sicherheit. Bei den wohlhabendsten zehn Prozent der Bevölkerung besteht das Vermögen zu 60 Prozent aus Immobilien. Sparguthaben spielen hier eine untergeordnete Rolle.

Im Kontrast dazu lagert fast die Hälfte des Vermögens der unteren Bevölkerungshälfte auf Konten – ein klares Indiz für fehlenden Immobilienbesitz. Diese Verteilung unterstreicht die entscheidende Bedeutung von Wohneigentum für sozialen Aufstieg und finanzielle Absicherung.

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