Work & Winning Trumps Zollchaos: Strafzölle für Pinguine und Phantomstaaten

Trumps Zollchaos: Strafzölle für Pinguine und Phantomstaaten

Die großen Abwesenden

Interessanterweise fehlen einige Länder völlig auf Trumps Liste. Russland, Belarus, Nordkorea und Kuba sind von den Zöllen ausgenommen. Die Begründung? Laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt gibt es bereits Sanktionen, die den Handel mit Russland weitgehend unterbinden. Doch die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Im Jahr 2024 importierten die USA Waren im Wert von mehr als drei Milliarden US-Dollar aus Russland.

Ukraine: Der Zollhammer fällt

Im Gegensatz dazu trifft es die Ukraine mit einem Zoll von 10 Prozent. Trotz eines Handelsüberschusses der USA mit der Ukraine und einem vergleichsweise geringen Handelsvolumen im Vergleich zu Russland, müssen ukrainische Exporteure jetzt tiefer in die Tasche greifen. Ein weiterer Beweis für die scheinbar willkürliche Natur dieser Zölle.

Irre rational oder irrational? Hauptsache Chaos.

Trumps Zollpolitik wirkt auf den ersten Blick wie ein chaotisches Durcheinander. Die ungleiche Verteilung der Zölle lässt auf eine Strategie schließen, die weniger auf wirtschaftlichen Fakten als auf politischem Kalkül basiert. Länder, die ohnehin unter Sanktionen leiden, bleiben verschont, während andere, die kaum Handel mit den USA treiben, plötzlich im Fokus stehen. Diese Maßnahmen könnten den internationalen Handel nachhaltig stören und das Vertrauen in die USA als Handelspartner weiter untergraben. Ein Handelskrieg scheint nicht mehr ausgeschlossen, und die Welt fragt sich, wohin diese Reise noch führen wird.

Quelle: Finanzen100, Focus

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