Sechs Dinge, die du von “Breaking Bad“ für dein Startup lernen kannst

Walter White hat sich in „Breaking Bad“ hochgearbeitet und ein Business geschaffen, von dem ihr alle träumt. Wir haben die Serie noch mal Revue passieren lassen und herausgefunden, wie dein Startup genau so geil wird, wie White’s Drogenbusiness. Vielleicht sogar geiler.

1. Vertraue niemandem!

Menschen sind grundsätzlich auf ihren eigenen Vorteil bedacht und wenn sie dich dafür abziehen müssen, dann machen sie es. Bei „Breaking Bad“ gibt es niemanden, der nicht versucht hat, jemand anderen übers Ohr zu hauen. Der sympathische Hähnchenverkäufer Gus entpuppt sich als skrupelloser Drogenboss, der nichts anderes will, als die Formel für White Meth und plant ihn, sobald er diese hat, umzulegen.

2. Sei unersetzbar!

Dass du wirklich der Einzige bist, der eine unfassbar gute Idee hat, ist unwahrscheinlich. Der Markt ist voll mit Startups, die im Grunde genau das Gleiche sind, aber behaupten ganz anders zu sein. Wenn du Kunden und Investoren von dir überzeugen willst, mach etwas, was die anderen nicht können. Die Idee, Meth zu kochen, hatte Walter nicht als Einziger, noch nicht mal als Erster, aber er machte sein Produkt besser als alles, was es bisher gab. Und so lange nur er in der Lage war, diese Qualität zu liefern, war ihm sein Platz sicher.

3. Wisse, wer deine Freunde sind und behandle sie so!

Gut, bei diesem Punkt ist Walter White nicht gerade ein Paradebeispiel: Die Freundin deines Geschäftspartners sterben zu lassen, ist nicht wie man Freunde behandelt. Ebenso vergiftet man nicht aus strategischen Gründen einen kleinen Jungen, der dem Partner sehr am Herzen liegt. Wenn dir jemand in deiner Firma immer wieder den Rücken frei hält und du merkst, dass du auf ihn zählen kannst, dann sei dankbar und behalt ihn in deiner Nähe.

4. Mach dir einen Namen!

Der Mythos um Heisenberg hat letztlich auch dazu beigetragen, dass Walter White so erfolgreich wurde. Wenn du schon jemand bist, sehr gut! Wenn nicht, versuche jemand zu werden, so dass jeder dein Startup direkt mit dir verbindet. Wenn beides nicht hinhaut, hol dir einen Namen an Bord! Finde jemanden, auf den deine Zielgruppe abfährt und bringe ihn dazu, für dein Produkt zu stehen.

5. Ein bisschen Härte schadet nicht!

Wenn du erfolgreich sein willst, musst du lernen, deine Ellenbogen zu benutzen. Bitte, beginne jetzt nicht den Mord an deinem neusten Mitarbeiter zu planen, weil er Mist auf eurer Facebook-Seite gebaut hat. Aber ihn höflich darauf hinzuweisen und mit einem „Ist nicht so schlimm“ abzutun, ist auch der falsche Weg. Wenn jemand Scheiße baut, musst du ihn das wissen lassen, nur so kann er besser werden. Hätte Walter Jesse nicht förmlich gezwungen, mit ihm zu arbeiten, wäre er vermutlich immer noch drogenabhängig. Dass ihm dafür viele andere Dinge erspart worden wären, lassen wir jetzt mal außen vor.

6. Habe deine Experten stets bereit!

Du kannst nicht alles wissen. Walter hatte zum Beispiel keine Ahnung, wie man jemanden aus dem Gefängnis holt, aber dafür hatte er Saul Goodman. Ohne diesen Mann und dessen gute Ratschläge, wäre sein Business schon nach zwei Staffeln am Ende gewesen. Wenn du keine Ahnung von Marketing hast, dann hol dir jemanden ins Boot, der es hat. Goodman war keinesfalls der beste Anwalt, aber aller Wahrscheinlichkeit nach der Cleverste. Solche Leute brauchst du!

Aber nicht nur von Walter White kannst du einiges für dein Startup lernen. Auch in Black Mirror gibt es Learnings für dein Business.


Julia Kopatzki

Julia hielt ein Germanistikstudium für eine gute Idee – großer Fehler. Publizistik hingegen ist super und so findet man sie jetzt bei Business Punk. Kann dir alles über deutsche Popliteratur und Kaffee erzählen, obwohl sie selber keinen trinkt. Trägt immer nur schwarz, dafür ist es im Kopf umso bunter.

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