Street Art 2.0: Dieser Künstler macht den Regenwald zu einem Kunstwerk und setzt damit ein Zeichen

Heutzutage ist Street Art nichts mehr Neues. Vor allem in Großstädten wie Berlin und London kann man immer wieder öffentliche Kunstwerke begutachten. Für sein Projekt „Street Art 2.0“  hat sich der Künstler Philippe Echaroux aber eine größere Bühne gesucht – und diese im Amazonas gefunden. In den Untiefen des brasilianischen Urwaldes projiziert Echaroux auf Bäumen und Büschen digitale Bilder von Angehörigen des Stammes Surui. „Als ich mit Street Art Projekten anfing, probierte ich auch Street Art auf Bäumen aus. Dann kam mir die Idee: Warum macht man nicht einfach etwas mit den bekanntesten Bäumen der Welt?“. Gesagt, getan. Mit dem Projekt will der Künstler aber nicht nur seinem Kunstwerk ein zu Hause geben, sondern vor allem auf die Abholzung im Regenwald aufmerksam machen:„Ich wollte deutlich machen, dass die Abholzung der Bäume der Vernichtung von Einheimischen gleicht.“, erklärt er uns in einem Interview. Denn der Regenwald ist immer noch ein Wohngebiet von vielen Stämmen, die von der Zivilisation abgeschottet sind und den grünen Fleck als Zufluchtsort nutzen. Ein respektvoller Umgang mit dem uns zumeist unbekannten Dschungel können wir nur zu begrüßen.

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Philippe Echaroux
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Philippe Echaroux
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Philippe Echaroux
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Philippe Echaroux

 

 

(via)


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