Finanzberatung auf Servietten: Carl Richards skizziert die fünf häufigsten Finanzfehler, die wir machen

Erst Mitte des Monats und schon wieder broke af? Viele kennen dieses Problem, denn der richtige Umgang mit Geld ist immer so eine Sache und muss gelernt sein. Carl Richards, bekannt als der „Sketch Guy“ aus der beliebten „New York Times“-Kolumne, beschäftigt sich seit Jahren mit diversen Finanzthemen und den häufigsten Geld-Irrtümern. Seiner Meinung nach gibt es bei vielen Menschen eine sogenannte „behavior gap“ – eine Diskrepanz zwischen dem, was sie mit ihrem Geld tun sollten und dem, was sie tatsächlich tun. Richards erläutert seine Beratungsskizzen durch leicht verständliche Artikel, die seine Vermögens- und Lebensphilosophie widerspiegeln. Seine Kernthese lautet dabei: Erfolgreiches Anlegen hat viel mit Verhalten und weniger mit Fähigkeiten zu tun. Die häufigsten Fehler, die Menschen machen, hat er in einfachen Skizzen auf Servietten zusammengefasst.

1. Geld ausgeben um Geld zu sparen

Richards erklärt: „Ich habe es schon oft bei Menschen in den hohen Steuerklassen gesehen. Sie wollen eine Möglichkeit, ihre Steuern zu reduzieren. Sie wissen, dass sie Schuldzinsen von ihrer Erstresidenz abziehen können. Also denken sie: ‚Wir brauchen ein größeres Haus, damit wir einen größeren Abzug bekommen.’“ Das sei ein Trugschluss.

2. Nicht über Geld reden

Richards ist der Auffassung, dass je mehr man ehrlich über seine Ziele und seine finanziellen Probleme spricht, desto mehr gute Entscheidungen wird man treffen.

3. Der Wettbewerb mit den Anderen

In seiner Kolumne der „New York Times“ schreibt Richards: „Das Gefühl ‚Hätte ich nur ein größeres Boot wäre ich glücklicher‘ ist ein Problem.“ Dieses ständige Gefühl, im Wettbewerb mit anderen zu stehen, führe zu einem „Instagram-Leben“ – keinem „realen Leben“. Wichtiger sei es, Geld zu sparen und an seinem Finanzplan festzuhalten als seinen Wohlstand nach Außen hin zu präsentieren.

4. Geld an der falschen Stelle ausgeben

Der Autor rät, sich bei Ausgaben folgende Frage zu stellen: „Ist die Ausgabe wirklich mit meinen Werten in Einklang zu bringen?“

5. Die Scheu vor Fragen

Schon Einstein betonte damals, dass es „Wichtig ist, dass man nie aufhört zu fragen.“ Doch viele Menschen hören auf Fragen zu stellen, weil sie denken sie wüssten bereits alles. Richards Meinung dazu: „Wenn es um unser Geld geht, gibt es keine falschen Fragen.“

 

 


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