Was trägt eigentlich… Björn Gericke, Gründer und Geschäftsführer vom g-lab?

Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten – oder doch? Wir unterhalten uns mit Influencern und Managern aus der Modebranche, um einen “Einblick“ in ihre Kleiderschränke zu bekommen. Diesmal im Gespräch: Björn Gericke, Gründer und Geschäftsführer von g-lab.

Ganz spontan: Das liebste Kleidungsstück aus deinem Besitz?
Weiße Sneaker. Meine ersten Stan Smith hatte ich mit 13 Jahren – heute trage ich dieses Modell noch immer. Und meine „Globe“.

Und ganz ehrlich: Für was in Deinem Kleiderschrank schämst Du Dich?
Für gar nichts. Jedes Piece hat seine Berechtigung.

Schlimmste Modesünde überhaupt?
Lautes, plakatives Labelling auf der Klamotte geht gar nicht.

Was kann man dagegen tun?
Wir setzen auf Understatement, zeitgemäße Ästhetik und anspruchsvolle Qualität. Unsere Jacken sind nicht nur für eine Saison gemacht. Ich denke, das ist das Beste, was man lautem Konsum entgegensetzen kann.

Sonnenbrille im Büro. Okay, oder niemals?
Das kommt immer darauf an, wo man arbeitet und was man sonst trägt. Sonnenbrillen gehören für mich nicht in klassische Offices wie Kanzleien, Banken etc. – und Makler mit Brille im Haar sehen wirklich immer cheesy aus.

Und Mützen oder Baseballcaps?
Mützen und Caps sind für mich noch restriktiver zu handeln als Sonnenbrillen. Definitiv nicht für Indoor in den klassischen Büros. In creative Areas sind sie aber nicht wegzudenken.

Wie stehst Du zu Bärten?
Ein kerniger Bart ist ok. Er macht viele Menschen schöner wenn er gepflegt und nicht zu lang ist.

Und wo siehst Du Dich selbst auf der Hipster-Skala zwischen 1 und 5, wobei 5 für „Ultra-Hipster“ steht?
Ich war noch nie Hipster und werde nie einer sein. Für mich funktioniert die Mischung aus Sportive und Klassik.

Welches Teil hast Du zuletzt in den Altkleidersack gesteckt?
Ich räume gerade ziemlich viel aus dem Kleiderschrank aus – weil ich durch das Training für das „Swiss Epic“ massiv an Gewicht verloren habe.

Was aus Deinem Kleiderschrank sollte unbedingt auch bald in den Sack?
Alles schon drin. Ich belaste mich ungerne mit Dingen, die ich nicht nutze. Ah, oder doch: 80er Jahre Cowboyboots von einer „beach freaks“ Motto-Party. Die können weg.

Und warum ist es da noch nicht drin?
Die Party war erst letztes Wochenende.

Letzte Frage: Für welches Teil würdest Du im Kleiderschrank sofort eine Ecke frei räumen?
Derzeit ist es lieber ein Accessoire als ein Kleidungsstück: die 48-hour-bag Burlington von Smythson of Bond Street.


Siems Luckwaldt

Siems Luckwaldt ist unser Mann fürs Schöne. Er kümmert sich bei Business Punk um Mode, Beauty und andere total wichtige Themen.

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