How to recruit Millenials: Do’s und Don’ts bei der Suche nach Freelancern

Wer selber macht, hat oft die interessanteren Consulting-Skills: Talent.io-Deutschlandchef Ivo Betke darüber, was die Beratung beachten muss, wenn sie den Freelancer holen will.

Don’ts

Vergiss Perks

Obstkorb, Mate-Kühlschrank, Xbox – selbst große Firmen versprechen Bewerbern Sachen, von denen HRler glauben, junge Leute wollen das. Aber mal ehrlich: Wer wechselt den Job, nur weil es dort kostenlose Bananen gibt?

Vergiss Studienabschlüsse

Seit Jahren wird an Universitäten rumreformiert, um die Absolventen besser auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten. Was dabei allerdings oft übersehen wird: Auch Ausbildungsberufe leisten in Deutschland wirklich viel.

Vergiss Bullshit

Ernst gemeinte Frage: Denken Personaler manchmal nach, was sie meinen, wenn sie Stellenausschreibungen texten? Was etwa sollen – um mal eine beliebte Worthülse herauszugreifen – „innovative und agile Mitarbeiter“ sein?

Vergiss Zahlen

Geforderte Berufserfahrung wird oft in Jahren angegeben. Aber wie sinnvoll ist das eigentlich? Lebensjahre sind schließlich nicht mit Wissensjahren gleichzusetzen – erst recht nicht, wenn es um Tech-Jobs geht.

Do’s

Werde persönlich

Bewerber wollen nicht erst beim Vorstellungsgespräch wissen, mit wem sie es zu tun haben. Also ruhig mal direkt in der Stellenanzeige den Manager vorstellen und erklären, warum es toll ist, mit ihr oder ihm zu arbeiten.

Werde konkret

„Viele spannende Aufgaben“ versprechen alle. Aber welche sind das genau? Und mit wem wird man sie bearbeiten? Mehr Mut zu konkreten Aussagen und Transparenz hilft Bewerbern und erspart allen spätere Enttäuschungen.

Werde vorausschauend

Niemand bewirbt sich heute in der Hoffnung, den Job bis zur Rente zu machen. Viel attraktiver als ein „sicherer Arbeitsplatz“ ist, Bewerbern zu erklären, wie sie in den nächsten zwei Jahren in der Rolle persönlich wachsen können.

Werde flexibel

Viele Personaler glauben, die Vollzeitstelle mit fixem Gehalt und 30 Tagen bezahltem Urlaub sei das größte Ziel eines jeden Freelancers. Unsinn. Die lockt man eher mit flexiblen Arbeitsformen und daran angepassten Gehältern.

Der Artikel stammt aus der Ausgabe 05/2017. Titelgeschichte: Gestartet als durchgeknalltes Kondom-Startup berät Einhorn Products jetzt milliardenschwere Konzerne. Mehr Infos gibt es hier.


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