Airbnb kontert Trumps „Drecksloch“-Aussage

Donald Trump hat vor kurzem mal wieder für Schlagzeilen gesorgt. Angeblich soll er Länder wie Haiti, El Salvador und afrikanische Länder als „Dreckslöcher“ bezeichnet haben. Der US-Präsident bestreitet diese Aussage – aber seien wir ehrlich: Zutrauen würde man diesem US-Präsidenten auch diese Bemerkung.

Die Kritik an Trumps angeblicher Aussage ließ natürlich nicht lange auf sich warten. Auf diplomatischer Ebene protestierten 54 afrikanische Staaten gegen die Bemerkung und verlangten eine Entschuldigung – die bis dato nicht kam. Auch im Netz formierte sich Widerstand. Nutzer überhäuften ein Trump-Hotel mit schlechten Rezensionen. Und auch der folgende Videokünstler projizierte auf die Fassade des Trump Hotels eine klare Botschaft:

Kritik kam aber auch aus der Wirtschaft. So äußerte sich zum Beispiel der Co-Gründer und CEO von Airbnb Brian Chesky auf Twitter zu diesem Vorfall. In mehreren Nachrichten zeigte er auf, inwiefern Haiti, El Salvador und afrikanische Länder nicht nur lohnenswerte Reiseziele, sondern auch wichtige ökonomische Standbeine des global agierenden Unternehmens darstellen. Ohne auch nur einmal Donald Trump zu erwähnen, bezog Chesky damit klare Position.

Airbnb fällt immer wieder mit bemerkenswerter Öffentlichkeitsarbeit auf. Vergangenes Jahr kooperierte das Unternehmen etwa mit Schweden im Rahmen einer ausgefallenen Werbekampagne.


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