Productivity & New Work Diese Gadgets erfinden die Zukunft des Essens neu

Diese Gadgets erfinden die Zukunft des Essens neu

Roboter, die das Essen servieren, Kühlschränke, die uns sagen, was wir einkaufen sollen und leckere Gerichte aus dem 3D Drucker: Die fortschreitende Technologie macht auch in der Foodbranche nicht halt. Die folgenden Food-Tech-Innovationen zeigen, wie unser Konsumverhalten in der Zukunft aussehen könnte.

Der sprachgesteuerte Kühlschrank

Oft ist am Sonntag der einzige Weg, den man zurücklegt, der vom Sofa zum Kühlschrank und wieder zurück. Doch manchmal ist auch das schon zu viel verlangt – und vielleicht auch bald nicht mehr notwendig. Panasonic stellte auf der IFA 2017 einen Kühlschrank vor, der sprachgesteuert ist. Einfach rufen und der Kühlschrank kommt zum Sofa gerollt. Offiziell sind natürlich ältere Menschen als Zielgruppe gedacht, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind – aber wir können uns diesen kleinen Helfer durchaus auch bei uns vorstellen (an einem faulen Sonntag natürlich).

Der mobile Supermarkt

Doch nicht nur Kühlschränke könnten in Zukunft zu uns rollen, sondern auch ganze Supermärkte. Der Robomart ist ein kleiner, autonom fahrender Tante-Emma-Laden auf Rädern und soll On-Demand Lieferungen ausführen. Er enthält Obst und Gemüse, aber auch verpackte Lebensmittel. Über eine App kann man den Robomart bestellen. Ist er angekommen, öffnet man die Tür des Fahrzeugs und holt sich die Lebensmittel raus, die man braucht. Robomart erkennt automatisch, welche Waren entnommen wurden und schickt dann die Rechnung und ein Rezeptvorschlag.

Einkaufen via Dash Button

Aber auch einfach durch die Wohnung laufen und auf Knöpfe drücken, könnte die Zukunft des Einkaufens werden. Die Amazon Dash Buttons, die Ende 2016 auf den Markt kamen, könnten sich immer mehr durchsetzen. Die Buttons gibt es von Produkten unterschiedlicher Marken und funktionieren über WLAN. Per Knopfdruck kann man so die Produkte nachbestellen – ganz ohne rumstöbern im Supermarkt oder Onlineshop. Zum Beispiel kann an der Waschmaschine ein Dash Button eines Waschmittelherstellers angebracht werden. Der Button ist mit dem Produkt an den Amazonshop gekoppelt. Ist das Waschpulver alle, drückt man auf den Knopf, erhält eine Bestellbestätigung auf das Smartphone und das Produkt wird nach Hause geliefert.

Virtuelle Restaurants

Restaurants, in denen man nicht essen gehen, sondern Gerichte nur bestellen und liefern lassen kann? In den USA ist das schon Realität. Es sind sogenannte „Dark Kitchens“ und „Delivery-Only-Spaces“. Die Bestellungen kommen in den Restaurants rein, die Menüs werden gekocht und anstatt an den Tisch, wird das Essen via Lieferservice zum Kunden nach Hause gebracht. Eine Kette, die dieses Konzept bisher erfolgreich umsetzt, ist Modern Organics Mexican.

Virtual Dining

Oder man isst einfach gar nichts mehr und trickst seinen Körper mit Hilfe von Virtual Realitiy aus. Ein Luftverteiler, der Essensgerüche im Raum ausströmt, ein Gerät, mit dem Kaugeräusche simuliert werden und kalorienarmes Essen aus dem 3D-Drucker: Das Kokiri Lab hat einige Gadgets entwickelt, mit denen man jede Esssituation simulieren kann, egal ob ein Fünf-Gänge-Menü in einem schicken Restaurant oder eine Currywurst mit Pommes auf dem Mars. Wir dürfen also gespannt sein, was die Zukunft des Essens für uns bereit hält.

Projectnourished
© ProjectNourished/ Kokiri Lab

 

 

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