Leadership & Karriere Out of Frame: So entstehen die Bilder für unsere Geschichten – Bryan Derballa

Out of Frame: So entstehen die Bilder für unsere Geschichten – Bryan Derballa

Hier erzählen unsere Fotografen, wie die Bilder für unsere Geschichten entstanden. Bryan Derballa hat für unsere Geschichte über den Vlogger Casey Neistat, der mit seinen Videos zum Millionär wurde, auf den Auslöser gedrückt.

Bryan, was bedeutet Fotografie für dich?

Fotografie bedeutet mit einer universellen Sprache zu kommunizieren. Es ist eine Art, Dinge visuell zu interpretieren. Dinge, die ich sehe, Gedanken, Gefühle, Leute, fast alles. Das Einzige, was in der Fotografie nicht so gut funktioniert ist, zu dokumentieren was jemand sagt. Aber die Leute reden sowieso zu viel.

Warum hast du dich dafür entschieden?

Ich wollte Autor werden. Ich habe Literatur studiert und war Praktikant bei einem Magazin. Aber ich habe nie wirklich meine Stimme als Autor gefunden. Ich bekam damals zufällig eine Kamera in die Hände und fand es viel einfacher Fotos zu publizieren als Wörter. Außerdem habe ich meine authentische Stimme mit der Fotografie gefunden.

Erzähle uns von dem Shooting für Business Punk.

Casey Neistat zu shooten war Wahnsinn. Er hat dieses unglaubliche Studio, vollgepackt mit interessanten Sachen. Während wir da oben saßen, war er gerade am Vloggen. Natürlich war mir Casey bekannt, aber ich hatte keine Ahnung vom seinem Einfluss. Als ich und mein Assistent das Gebäude verließen, erkannte uns eine Gruppe von Fanboys aus dem Video von vor 30 Minuten. Die haben uns obsessiv ausgefragt, Casey ist ein Rockstar für diese Generation und ich hatte keine Ahnung.

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Media Source: Bryan Derballa
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Wen würdest Du noch gerne für uns shooten?

Mehr weibliche CEOs!

Was sind deine Einflüsse?

Ich bin meist durch ältere Musikikonen beeinflusst. Prince, Kurt Cobain, Springsteen, Bowie, Kate Bush, Iggy Pop. Ich weiß nicht, wie sich das in meine Arbeit übersetzt, aber das Gefühl, das ich durch die Musik bekomme ist ständig präsent, wenn ich shoote.

Das perfekte Foto muss…

Ich weiß nicht, ob ich an ein perfektes Foto glaube. Aber ein großartiges Foto hat ein Element der Unmittelbarkeit, etwas, das nicht geplant ist, dem Bild aber Leben gibt und den Moment einzigartig macht.

Wie vermarktest du Dich?

Ich benutze wirklich nur Instagram. Ich hatte einen Blog seit ich vor zehn Jahren begonnen hatte zu fotografieren. Aber weil du ständig „das Biest füttern“ musst, bin ich gewechselt.

Wem folgst du auf Instagram? 

Ich halte mich dort über Fotografie auf dem Laufenden. Leute, die immer abliefern sind Thomas Prior, Ryan Pfluger, Blaise Cepis, Renee Lusano und Olivia Bee.

Was kannst Du an Deinem Beruf nicht leiden?

Ich liebe meinen Job. Ich freue mich auf fast jeden Shoot. Es ist schon komisch, wenn man sich mehr auf Arbeit freut als auf einen freien Tag. Aber das ganze Equipment zu schleppen ist schon ziemlich nervig.

Welchen Rat würdest Du jungen Fotografen geben?

Experimentiert. Probiert alles Mögliche aus. Manchmal sind junge Fotografen gut in einer Sache und geben sich damit zufrieden. Das Beste am Fotografendasein ist, dass jeder Tag anders ist. Du shootest verschiedene Menschen an verschiedenen Orten. Genießt es. Erlaubt eurer Arbeit sich zu entwickeln und zu verändern.

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Hier geht es zu Teil 1 von „Out of Frame“ mit Nikita Teryoshin.

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