Der SpaceX-Weltraum-Tesla tuckert gerade am Mars vorbei

Wisst ihr noch, diese kombinierte Mega-Marketing-Aktion von SpaceX und Tesla? Als sie mit einer „Falcon Heavy“-Rakete einen Tesla-Roadster inklusive Rocket-Man-Fahrer in den Orbit schossen? Der Tesla ist natürlich nicht verschwunden, sondern cruist seitdem auf der wohl längsten Autobahn des Universums auf seiner eigenen Umlaufbahn – und die kreuzt eben auch den Orbit des Mars.

Obwohl der Sportwagen ohne Speed-Limit bei schlappen 55.852 km/h weitaus schneller unterwegs ist als jedes andere irdische Auto, hat es acht Monate und 27 Tage gedauert, um den Logenplatz in der Nähe des roten Planeten zu erreichen. Doch wie das eben so ist bei Roadtrips, muss ein schneller Blick aus dem Wagen heraus genügen, denn es geht immer weiter auf der Umlaufbahn des Roadsters, die ihn übrigens im Jahre 2091 wieder ganz in die Nähe der Erde führen wird.

Der Launch des Roadsters wurde damals im Übrigen auch von Kritik begleitet. Der Weltraum-Physiker Ian Whittaker von der Nottingham Trent Universität etwa äußerte Bedenken darüber, dass bei all den positiven Entwicklungen und Erkenntnissen, die die zu großen Teilen wiederverwendbare „Falcon Heavy“-Trägerrakete mit sich bringt, nur ungenügend Rücksicht auf Umweltfolgen genommen wurde. Er sah es als Mangel an, dass beim Start nicht geklärt wurde, was mit dem Tesla einst passieren soll, nachdem er in den Weltraum entlassen wurde. Da Weltraummüll in der modernen Raumfahrt eines der größten Probleme sein wird, stünde es jedoch in der Verantwortung solcher Missionen, sich zu überlegen, wie man hinterher wieder aufräumen kann.


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