Wie du dich zur Arbeit motivierst, wenn du einfach gar keine Lust hast

Klar, unser Job ist natürlich nicht nur ein Job für uns, das ist pure Leidenschaft! Bei uns gibt es sowas wie Antriebslosigkeit nicht. Wir wissen ja, wofür wir es machen. Und im Zweifel haben wir diese feschen Motivationsposter an jeder Wand um uns herum hängen. #MondayMotivation halt.

So ein Quatsch. Leuten, die von sich behaupten, jeden Tag voller Motivation zur Arbeit zu gehen, sollte man kein Wort glauben. Denn im Ernst, jede und jeder hat doch mal Tage, an denen er oder sie lieber im Bett liegen bleiben würde, an denen auch der dritte Kaffee nichts bringt oder die Stunden nach dem Mittag einfach nicht vorbeigehen wollen.

Und das ist völlig in Ordnung. Denn es gibt Tricks, wie man sich aus dem Sumpf des Unmotiviertseins heraushieven kann. Dann schafft man es auch an solchen Tagen, die To-Do-Liste etwas zu kürzen.

Simply do it

Der einfachste und beinahe banal klingende Tipp des Motivationspsychologen Dr. Benjamin Berend von der Universität Trier für das Motivationstief lautet: „Man muss einfach schneller sein als die Motivation.“

Man sollte also nicht warten, bis man endlich motiviert ist und in der Zwischenzeit Kaffee trinken gehen oder Pläuschchen mit den Kollegen halten. Besser ist es, einfach anzufangen.

Die Empirie zeigt, dass die Motivation oft kommt, während man schon längst dabei ist. „Man muss sozusagen das Handeln vor das Denken setzen. Also es einfach machen.“ Schließlich weiß man ja eigentlich, was zu erledigen ist.

Woop Woop

Das klingt so einfach, aber oft schaffen wir gerade das nicht. Genau das Machen ist ja unser Problem. Berend hat einen weiteren Trick aus der Psychologie parat: Wir sollen uns WOOP-Ziele setzen.

Diese Methode hat Gabriele Oettingen in den 1990er Jahren entwickelt und sie wurde bis heute vielfach erforscht. WOOP steht für vier Schritte: Wish (Wunsch), Outcome (Ergebnis), Obstacle (Hindernis) und Plan (Plan).

Und so geht es:


Das können wir Dir auch empfehlen

placeholder
placeholder
placeholder