Britische Armee wirbt mit Millennials-Vorurteilen um Nachwuchs

Über kaum eine andere Generation wird so viel geschrieben und diskutiert wie über die Millennials. Weniger schmeichelhafte Eigenschaften wie egozentrisch, empfindlich oder entscheidungsschwach machen dann die Runde. Haben wir alles schon gehört.

Neu ist der Ansatz, damit Werbung zu machen. Aktuell versucht das die Britische Armee. Für eine Rekrutierungskampagne hat man einfach die gängigen Vorurteile gegenüber Millennials auf Plakate gepackt und hofft so den Nerv der Zielgruppe zu treffen. „Binge Gamers“ – Your Army needs you and your Drive.“ Oder: „Selfie Addicts – Your Army needs you and your Confidence.“ Na, klingelt es? Fühlt sich jemand angesprochen?

– via Twitter/LOS_Fisher

Dass das Militär auf Kampagnenarbeit angewiesen ist, weil der Nachwuchs ausgeht, ist auch hierzulande keine Neuigkeit. Auch die Bundeswehr mischt sich unter anderem mit eigenen Youtube-Formaten unter das Jungvolk. Die Kampagnen sind umstritten. Abgesehen davon, dass Menschen für den Dienst an der Waffe angeworben werden, ist die realitätstreue Darstellung des Rekruten-Alltags durchaus zweifelhaft.

Das Echo in den sozialen Netzwerken auf die Kampagne der Britischen Armee fällt bis dato eher negativ aus. Manche machen sich über den Spin lustig…

…andere schütteln nur den Kopf.


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