Feed the Hype: Warum Spotify 2019 noch mehr auf Podcasts setzt

Der Siegeszug von Podcasts hält an. Auch bei Spotify will man sich deshalb 2019 mehr auf das beliebte Hör-Format fokussieren. Das hat vor allem einen Grund: Podcasts binden die Zielgruppe an die eigene Plattform.

Courtney Holt, Head of Spotify Studios, erklärte laut Techcrunch auf der CES diese Woche: „Menschen, die Spotify-Podcasts konsumieren, konsumieren auch mehr Musik auf Spotify.“

Wenn der Konsum von Podcasts dazu führt, dass Nutzer mehr Musik auf der Plattform konsumieren, hat das einen insgesamt positiven kommerziellen Effekt. Denn wie Spotify kürzlich mitteilte, will man neuerdings auch den personalisierten „Mix der Woche“ für Werbepartner öffnen. Die Einnahmen sollten also in Zukunft sprudeln.

Damit sich Spotify als Platzhirsch bei Podcasts behaupten kann, will man in Zukunft auch mehr auf Original-Content setzen. Dass Podcasts ein wichtiger Grund sein können, um sich bei der schwedischen Firma anzumelden, wissen wir aus Deutschland. „Fest und Flauschig“ mit Jan Böhmermann und Olli Schulz hat es vorgemacht. Exklusivität zieht an.

Btw: Auch wir haben Ende letzten Jahres etwas gezaubert: Im #HowtoHack-Podcast redet Tijen Onaran mit spannenden Gründern und Machern über ihre Hacks für die Karriere (Link via Foto).

Neben dem Ausbau der Exklusiv-Angebote soll außerdem der Fokus auf eine bessere User-Experience gelegt werden. Während die personalisierten Vorschlagsfunktionen bei Musik schon gut funktionieren, gibt es bei Podcasts noch einiges nachzuholen.

Es steht uns also ein Podcast-reiches Jahr bevor. Wir sind gespannt, was Spotify (noch alles) aus dem Hut zaubert.


Business Punk Redaktion

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