Staff-Picks: Die unsittlichen Karriere-Hacks der Gabrielle “Coco“ Chanel

Ihr Leben hätte gut in einen Roman gepasst: Aufgewachsen in ärmsten Verhältnissen, früh die eigenen Eltern verloren, mittellos in Paris gestrandet, zwei Weltkriege miterlebt, etliche Liaisons und nicht zuletzt: der Aufstieg zu einer der erfolgreichsten und bekanntesten Modeschöpferin der Welt. Die Rede ist von Gabrielle „Coco“ Chanel.

In einer knapp einstündigen Dokumentation erzählt „Arte“, genauer der Regisseur Jean Lauritano, die beeindruckende Biografie der französischen Modedesignern und Unternehmerin. Ihr Karriereweg ist steinig, aber sie meistert ihn mit viel Biss und Ausdauer. Sie emanzipierte sich früh vom Rollenbild der Frau um 1900, ohne sich Gedanken um Sitte und Konventionen zu machen, sie suchte die Nähe zu gut situierten Kreisen, führte ihre eigene Firma mit harter Hand und scheute nicht einmal die Zusammenarbeit mit der deutschen Besatzung während des Zweiten Weltkriegs. Ihre vollkommene Unabhängigkeit und ihren absoluten Lebenssinn fand sie allein in der Erschaffung und Führung ihres eigenen Mode-Imperiums.

Lang lebe der eigene Mythos

„Im Laufe ihres Lebens erfand sich Coco Chanel immer wieder neu und wob derart an ihrem eigenen Mythos, dass ihr sogar noch zu Lebzeiten ein Broadway-Musical gewidmet wurde“, heißt es auf der Website von „Arte“. Einen Einblick in diesen Mythos gewährt nun die Dokumentation „Coco Chanel, die Revolution der Eleganz“. Verfügbar in der „Arte“-Mediathek noch bis zum 1. Mai 2019.

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