Fjaðrárgljúfur-Schlucht in Island wird als Touristen-Spot gesperrt – wegen Justin Bieber

Island hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Reiseziel entwickelt – vor allem wegen seiner wunderschönen Natur, wegen den traumhaften Fjorden, den glasklaren Seen, zahlreichen Wasserfällen und bizarren Lavalandschaften. Und wegen Justin Bieber.

Auf den Spuren des Justin B.

Der ist nämlich nun laut „The Telegraph“ schuld daran, dass die Schlucht von Fjaðrárgljúfur bei Touristen so beliebt wurde, dass sie nun aufgrund von „Public Overrun“ geschlossen werden musste. Hintergrund ist: Nach Veröffentlichung von Biebers Video strömten Fans und Besucher in Scharen in die rund 100 Meter tiefe und zwei Kilometer lange Schlucht. Seit 2016 stieg alleine die Anzahl Besucher auf der Webseite des Canyon um 50 bis 80 Prozent pro Jahr. Die Besucher wollten es Justin gleichtun und durch die Fjaðrárgljúfur-Schlucht flanieren – wie im Video:

Das Problem: Der Zustrom der vielen Touristen in Kombination mit dem feuchten Wetter ziehen das zerbrechliche Ökosystem der Schlucht arg in Mitleidenschaft. Das Tauwetters führte dazu, dass der Wanderweg laut der Parkbetreiber sehr matschig und daher unbrauchbar wurde. Als Reaktion darauf änderten die Wanderer ihre Route, kletterten über Zäune und schädigten dabei Pflanzenwelt. Das war zu viel, und daher hat nun die isländische Umweltbehörde das Gelände bis zum 1. Juni 2019 für die Öffentlichkeit geschlossen.

 


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