Drei Tipps, wie du deine letzten Tage im Office gestalten kannst

In vielen Branchen gehört eine gewisse Fluktuation zum guten Ton. Durch mehrere Stationen sammeln wir nicht nur wichtige Erfahrungen und zeigen, dass wir uns in verschiedenen Umgebungen beweisen können, sondern wir erweitern dadurch auch kontinuierlich unser Netzwerk. Abschied nehmen gehört also zum Berufsleben dazu. Nur wie gestaltet man seine letzten Tage im Büro? Hier kommen drei Tipps – und einer mit einem Augenzwinkern.

#Gehe mit allen Kollegen nochmal essen

Bevor man Lebewohl sagt, sollte man sich möglichst von allen Mitarbeitern persönlich verabschieden. Damit ist kein flüchtiger Händedruck beim endgültigen Verlassen des Arbeitsplatzes gemeint, sondern ein gemeinsames Mittagessen oder ein Kaffee zu zweit. Wichtig: Bei der persönlichen Abschiedstournee sollten nicht nur die wichtigen Mitarbeiter aufgesucht werden, sondern auch Praktikanten und Werkstudenten. Gerade diese Kollegen freuen sich in einem Vieraugengespräch nochmal Feedback für die eigene Arbeit zu erhalten und sind – wer weiß – in Zukunft in wichtigen Positionen. Man sieht sich schließlich immer zweimal im Berufsleben.


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#Nimm wichtige Kontakte mit

Im Laufe der Zeit bauen wir zu bestimmten Personen, innerhalb oder außerhalb des Unternehmens, eine besondere Beziehung auf. Wir haben mit ihnen über viele Jahre eng zusammengearbeitet und sind mit ihnen beruflich wie persönlich gewachsen. Wenn man nun seinen Arbeitsplatz verlässt, ist es ratsam, diese Kontakte mitzunehmen. Dazu kann zum Beispiel ein Email-Verteiler aufgesetzt werden. Dadurch gibt man dem Personenkreis auch das Gefühl, zu einem exklusiven und wichtigen Kreis zu gehören. Aus diesem speist sich wiederum das eigene Netzwerk – und wie wichtig dieses ist, sollte mittlerweile bei allen angekommen sein.

#Halte eine (kurze) Rede

Natürlich tun sich manche schwer damit, vor der versammelten Belegschaft ein paar Worte zu sagen. Aber eine kurze Rede zum Abschied gibt dir einerseits die Möglichkeit, Dinge, die dir wichtig sind, loszuwerden und „befreit“ Abschied zu nehmen, und andererseits honoriert man mit der Dankesrede auch die Leistung der anderen Mitarbeiter. Man gibt der Belegschaft das Gefühl, ein wichtiger Teil der eigenen (Erwerbs-)Biografie und Entwicklung zu sein. Und das entspricht in den meisten Fällen auch nur den Tatsachen: Ohne das Team, ohne die Unterstützung anderer, wäre man heute nicht die gleiche Person.


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#Hinterlasse eine Botschaft

Damit man besonders dem Team in Erinnerung bleibt, kann man – als kleiner Gag sozusagen – eine heimliche Message hinterlassen. Dass das existenziell nicht wichtig für das eigene zukünftige Berufsleben ist, ist klar, nur: Es sind diese kleinen Gesten, die einen Mitarbeiter noch lange nachwirken lassen. Platziere zum Beispiel in einer Schublade eine Nachricht an das Team oder einfach nur ein Stück Schokolade. Das Team wird sich über deinen Gruß freuen.

 

 


René Krempin

René Krempin hat Kultur- und Medienwissenschaften studiert und über mehrere Stationen bei Print- und Online-Medien den Weg in die Agentur gefunden. Bei OSK arbeitet er als Online- und Social-Media-Redakteur. Mit großem Interesse verfolgt er unter anderem die Entwicklungen in der eSports-Szene. In seiner Freizeit ist er aber auch gerne analog unterwegs: mit Freunden auf dem Bolzplatz.

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