Ja, es gibt eine Nintendo PlayStation und ja, ihr könnt sie ersteigern

Die Konsolenlandschaft ist schon seit fast zwei Jahrzehnten ziemlich übersichtlich unter drei Big-Playern aufgeteilt. Microsoft hat die Xbox, Sony die PlayStation und Nintendo eben seine NESs, Wiis und Switchs. Dass zwei dieser Firmen mal so eng zusammenarbeiten, um gemeinsam eine Konsole zu entwickeln – unvorstellbar. Aber genau das ist 1988 passiert.

Lange galt die Nintendo PlayStation als ein Gerücht, bis 2015 Bilder der Hybrid-Konsole auf Reddit auftauchten. Das gute Stück solle bei der Räumung einer bankrotten Firma zufällig gefunden worden sein. Es wurden damals nur 200 Prototypen produziert, die nach der gescheiterten Zusammenarbeit eigentlich alle vernichtet wurden.

Das vermutlich letzte Exemplar wird jetzt bis zum 6. März von Heritage Auctions versteigert. Der Preis liegt momentan bei stolzen 350.000 Dollar. In einem Begleittext wird beschrieben, wie die Konsole mal im Besitz des ersten CEOs von Sony Computer Entertainment war. Der wechselte 1998 zu einer Firma namens Advanta und dann zu Time Warner. Advanta ging kurz danach bankrott.

Angesichts des sagenumwobenen Gegenstands würde es uns nicht wundern, wenn der Preis noch ordentlich ansteigt. Dem Auktionshaus nach ist die Konsole noch immer funktionsfähig und bereit für eine Runde „Mortal Kombat“.

Wie kam es zur Nintendo PlayStation?

1988, lange bevor Sony an einer eigenen Spielkonsole arbeitete, wollte der Elektrokonzern Nintendos SNES mit einem CD-Rom-Laufwerk aushelfen. Schnell überwarf man sich und Nintendo fand einen neuen Partner, Phillips. Daraus wurde allerdings auch nichts, Nintendos SNES sollte nie ein CD-Laufwerk bekommen. Sony hingegen entschied sich, es doch einfach selbst mit einer Konsole zu versuchen. Der Rest ist milliardenschwere Geschichte.


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