Coronavirus: EU sucht mit 164 Millionen Euro nach Startups mit innovativen Lösungen

Die Coronavirus-Pandemie stellt uns vor ein nie dagewesenes Problem. Jetzt heißt es, schnell Lösungen zu finden, um die Ausbreitung zu verlangsamen, Infizierte zu identifizieren und sie medizinisch zu betreuen. Damit möglichst viele Ideen gesammelt und die besten umgesetzt werden, hat der Innovationsrat der Europäischen Union (EIC) ein Budget von 164 Millionen Euro für Startups und klein- sowie mittelständische Unternehmen freigemacht.

Gesucht werden Technologien und Innovationen, die „bei der Behandlung, Prüfung oder Überwachung des Coronavirus-Ausbruchs helfen könnten“. Vorher festgelegte thematische Prioritäten gebe es keine.

Damit Interessierte wissen, welche Projekte in der Vergangenheit schon gefördert wurden, gibt es auch ein paar Beispiele. So haben etwa die Brit*innen von Smart Separations einen Keramik-Mikrofilter entwickelt, mit dem man kleinste Partikel wie Pollen oder Chemikalien aus Räumen filtern kann. Das türkische Startup Ambeent arbeitet dagegen an einer Lösung, um Funkstörungen zu verhindern, wenn viele vernetze Geräte in einem Wifi verbunden sind.

Bis Mittwoch, den 18. März, um 17 Uhr, kann man sich noch bewerben. Also, hin da mit euren Innovationen!


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