„Laura Talks“: Laura Lewandowski im Interview mit der Band “Oh Brother“

Besondere Zeiten erfordern besonders kreative Inhalte. Das hat sich auch Journalistin Laura Lewandowski gedacht und die Format-Reihe „LAURA TALKS“ gestartet, in der sie mit verschiedenen Protagonisten*innen und Stakeholder*innen über die Herausforderungen in dieser Zeit spricht.

Wir freuen uns, Content-Partner der Reihe zu sein und präsentieren euch hier die Interviews in schriftlicher Form. Wer lieber etwas auf die Ohren will, kann sich gerne die Interviews hier anhören.

Jungs, die Coronakrise hat euch sicherlich hart getroffen, oder?

Lucas: Auf jeden Fall. Es ist ein kritisches Thema für freischaffende Künstler wie wir es sind. Viele Sachen sind weggefallen: Live-Gigs, Club-Shows, auch private Gigs sind nicht mehr planbar und es ist unklar, was damit passiert. Aber wir denken uns neue Ideen aus, um damit umzugehen.

Kreativität ist im Moment das neue Gold. Wie sieht das bei euch aus?

Felix: Ich finde es krass, wie Kreativität getriggert wird, wenn es unbedingt sein muss. Wir spielen jetzt etwa viele Auftritte und Konzerte auf Instagram oder Facebook.

Lucas: Man spürt auch eine gewisse Hilfsbereitschaft unter den Künstlern um eben solche Konzerte auf die Beine zu stellen. Unter dem Hashtag „Wir bleiben Zuhause“, haben wir in den letzten Tagen auch noch ein Song-Mashup gemacht, wo wir Songs umgedichtet haben, um auf humoristische Weise mit dem Thema umzugehen.

Was macht ihr, wenn ihr morgens aufsteht? Habt ihr eine Routine?

Felix: Wir machen gerne Sport und gehen auf den Basketballplatz bei uns um die Ecke, wo kein Mensch ist.

Lucas: Gleich zum Beginn des Tages erstmal ein Kräftemessen zwischen den Brüdern.

Felix: Genau. Danach geht’s nach Hause, schönes Healthy Breakfast und dann kann man in den Tag starten. Wir verbringen im Moment viel Zeit mit unserem Vater und haben hier auch unser Studio.

Gibt es ein Buch, Newsletter oder einen Podcast, den ihr empfehlen könntet?

Felix: Ich höre die klassischen Podcasts – Lage der Nation, Fest und Flauschig und so. Ansonsten lese ich im Moment „100 Jahre Einsamkeit“ von Gabriel García Márquez. Passt irgendwie auch ganz gut in die Zeit.

Was ist euer Learning, das ihr aus der Krise gezogen habt?

Lucas: Ich habe realisiert, dass wenn „shit is going down“, man wirklich nicht verzweifeln soll, sondern nach smarten, neuen Wegen suchen muss.

Felix: Ich glaube auch, dass bei all dem „Social Distancing“, wir als Menschen, es hinkriegen, dass es mehr ein „Physical Distancing“ ist. Es tun sich im Moment so viele gute Sachen auf, dass es auf jeden Fall Hoffnung macht, dass nicht alles schlecht ist, was gerade passiert.

Habt ihr – unabhängig von euren Songs – noch Song-Empfehlungen?

Beide: John Mayer geht immer.


Business Punk Redaktion

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