„Laura Talks“: Laura Lewandowski im Interview mit Gitti-Gründerin Jennifer Baum-Minkus

Besondere Zeiten erfordern besonders kreative Inhalte. Das hat sich auch Journalistin Laura Lewandowski gedacht und die Format-Reihe „LAURA TALKS“ gestartet, in der sie mit verschiedenen Protagonisten*innen und Stakeholder*innen über die Herausforderungen in dieser Zeit spricht.

Wir freuen uns, Content-Partner der Reihe zu sein und präsentieren euch hier die Interviews in schriftlicher Form. Wer lieber etwas auf die Ohren will, kann sich gerne die Interviews hier anhören.

Jennifer, wie hat dich die Coronakrise getroffen?

Die Krise hat uns gezeigt, wie toll und professionell wir mit unseren Lieferanten und unserer Produktion aufgestellt sind. Wir haben in der Produktion und in der Logistik sehr schnell einen Notfallplan aufstellen können, damit dort alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können. Zeitgleich merken wir als Marke, die durch Social Media geboren wurde, dass es im Moment zu mehr Austausch mit unserer Community führt, da viele von Zuhause aus arbeiten und auch den Austausch suchen.

Hast du Tipps, wie andere sich für solche Zeiten wappnen können?

Manche Dinge kann man vorhersehen, andere nicht und die treffen einen dann wie ein Hammerschlag. Mein persönliches Credo dabei: Ich arbeite immer mit dem Ist-Zustand. Viele haben oft eine Tendenz in der Vergangenheit zu hängen und darüber nachzudenken, was hätte, könnte, sollte. Das funktioniert in so einer Situation aber nicht. Man muss dann überlegen, was man selber ändern kann und worauf man Einfluss hat. In der Regel kommt man damit auch auf ganz tolle neue Ideen, wie man Sachen anders machen kann.

Hast du eine Routine?

Ich bin jemand, der Routinen braucht. Die helfen mir einfach mich zu fokussieren und zu strukturieren. Ich bin extremer Frühaufsteher und mache es dann so, dass ich in den ersten Stunden am Morgen die unangenehmsten Aufgaben des Tages abarbeite, damit das schon mal erledigt ist. Danach gehe ich dann auf die Yoga-Matte. Das hilft mir dabei, den Kopf freizubekommen und dann starte ich in meinen Tag.

Wie lange brauchst du dafür, morgens deine „Worst-Tasks“ abzuarbeiten?

Ich wache auf und bin dann sofort auf Tempo 200. Ich brauch da nur etwas Wasser ins Gesicht und dann setze ich mich auch schon an den Rechner. Ich nehme mir maximal eineinhalb Stunden um die größten Themen abzuarbeiten. Danach ist dann auch Schluss. Diese Zeitbeschränkung hilft dabei sehr.

Wie vereinbarst du das mit deinem Partner?

Wir sind da sogar sehr konträr. Mein Mann schläft lieber länger und ist dafür abends fitter. Ich glaube, das Allerwichtigste ist Rücksichtnahme. Ich stehe auf, nehme meinen Rechner und setze mich in die Küche. Wenn ich dann fertig bin, wacht auch mein Mann auf und wir machen zusammen Yoga.

Gibt es ein Buch, das du wärmstens empfehlen kannst?

Angelehnt an die Kunst im Ist zu bleiben, ist mein Lieblingsbuch „The Power of Now“ von Eckhart Tolle. Das würde ich jedem ans Herz legen. Es geht darum, sich immer wieder in diesen Ist-Zustand zu versetzen und zu merken, was wir in diesem Moment eigentlich bewegen können. Das ist für mich eine sehr inspirierende Lektüre.

Gibt es ein Learning, das du aus der Krise ziehst?

Mir ist aufgefallen, dass „Never give up“ nicht einfach nur so ein doofer Spruch ist, der an unserer Tür klebt. Sondern das sind wir und das ist unsere DNA. Egal was kommt, es gibt immer eine Möglichkeit Dinge neu zu gestalten und anders anzugehen.


Business Punk Redaktion

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