Schreiverbot wegen Covid-19: CEO macht vor, wie lautloses Achterbahn fahren geht

Auf der Fujiyama-Achterbahn des japanischen Vergnügungsparks Fuji-Q-Highland rast man mit bis zu 130 Kilometern pro Stunde die über 2000 Meter lange Strecke entlang – unter anderem eine 70 Meter lange hohe Abfahrt. Schon allein beim Gedanken daran wollen wir schreien. Wie laut soll das erst werden, wenn wir das Ding wirklich mal langdüsen? Geht es nach den japanischen Betreiber*innen diverser Parks: wesentlich leiser.

Japan fürchtet sich vor einer zweiten Antsteckungswelle. Deswegen sollen die Bestimmungen des Infektionsschutzes wie Masken tragen umso strikter befolgt werden, vor allem in den seit Juni wiedereröffneten Vergnügungsparks. Dazu gehören neben Fuji-Q-Highland auch die Universal Studios Japan und Disney World Tokio.

Mehrere Menschen auf engem Raum wie in einem Achterbahn-Wagen sorgen für ein gesteigertes Ansteckungsrisiko, vor allem, wenn bei hoher Geschwindigkeit auch noch laut geschrien wird. Dass es auch ohne Gekreische geht, haben CEO und Firmenchef von Fuji-Q-Highland mit einem Selbstversuch bewiesen.

Die beiden fuhren besagte Fujiyama-Achterbahn und wirkten dabei ähnlich vergnügt, als ob sie im Regen auf den nächsten Bus warten. Spaß sieht anders aus. Den hatten sie vielleicht ja nur innerlich, immerhin wird am Ende des Videos von den Gäst*innen gewünscht: „Bitte schreit in eurem Herzen.“ (Kein Ding, machen wir eh schon jeden Tag.)

Falls man nicht anders kann und mal doch ein Schrei aus einem herausbricht, muss man keine Bestrafung fürchten. Es bleibt eine Bitte.

Damit trotzdem genug Besucher*innen zur Selbstbeherrschung motiviert werden, wurde ein Gewinnspiel ausgerufen. Die- oder derjenige mit dem gefasstesten Gesichtsausdruck beim Fahren winkt ein kostenloser Tagespass.


Business Punk Redaktion

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