Studie zeigt: Arbeitnehmer*innen wollen, dass ihre Unternehmen diverser werden

Diversity am Arbeitsplatz? Wird in hoffentlich immer mehr Unternehmen bald zum Standard. Um herauszufinden, wie wichtig Arbeitnehmer*innen das Thema ist, hat das Berliner Recruiting-Startup Truffls zusammen mit dem Marktforschungsinstitut Respondi bundesweit 1.000 Berufstätige befragt.

Und siehe da: Vor allem junge Mitarbeiter*innen legen Wert darauf, welche Haltung ihr Unternehmen zu Diversitätsfragen hat. In dieser Gruppe der 18- bis 29-Jährigen gaben das glatte 74 Prozent an. Insgesamt sind es zwei Drittel aller Arbeitnehmer*innen.

Auf der anderen Seite stehen die Erfahrungen, die Berufstätige bisher gemacht haben. Demnach scheint das Thema nur bei 13,5 Prozent der Unternehmen eine sehr wichtige, in 39,5 Prozent immerhin eine wichtige Rolle zu spielen.

Darüber könnte man sich jetzt freuen, heißt das doch, dass sich über die Hälfte der Firmen Diversität nicht nur auf die Image-Fahne schreibt. Andererseits gaben satte 34 Prozent an, dass Vielfalt lediglich eine unwichtige Rolle zu spielen scheint und bei 13 Prozent herrschte das Gefühl, dass sich darum kein bisschen gekümmert wird. Das ist noch immer viel zu viel.

Schließlich sind sich sowohl die Mehrheit der Arbeitnehmer*innen als auch der Personaler*innen einig, dass diverse Teams erfolgreicher sind. Truffls-Mitgründer Matthes Dohmeyer bemerkt dazu: „Vielfalt ist ergebnisorientiert im Sinne von mehr Innovation, mehr Kreativität und messbar besseren Ergebnissen. Vielfältig aufgestellte Unternehmen leisten sich also keine Haltung. Sie leisten ganz einfach mehr als andere.“

Truffls hatte erst im vergangenen Herbst die #MussEgalSein-Kampagne gegen Diskriminierung in der Arbeitswelt gestartet.


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