Weil er Autos sinnlos findet: Künstler zeigt, wie man sie alternativ nutzen könnte

Es gibt Menschen, die ihr Auto vergöttern und es gibt Menschen, die PKWs am liebsten aus dem Stadtbild verbannen würden. Während die Frage nach der Notwendigkeit von Autos auf dem Land in Anbetracht der Infrastruktur leicht zu beantworten ist, ist die Angelegenheit in Städten mit gut ausgebautem ÖPNV-Netz nicht ganz so klar.

Machen Autos in Städten überhaupt Sinn? Dieser Frage stellt sich der französische Künstler Benedetto Bufalino. In seinen Arrangements und Installationen setzt er Fahrzeuge im öffentlichen Raum in einen unüblichen Kontext. So werden sie zu Swimmingpools, Parkour-Strecken, Pizzaöfen oder Tischtennisplatten.

Auf seiner Webseite vergleicht der Künstler seine Tätigkeit mit jener eines DJs. Während ein DJ Beats aus bestehenden Musikteilen mixt, mixt Bufalino die Realität neu zusammen, indem er die Ordnung der Dinge auf den Kopf stellt. Das Prinzip: etwas zerstören, um etwas anderes zu schaffen.

Bufalino will mit seinen Werken zum Nachdenken anregen. Seine Kunst ist Streetart fernab von Graffiti.

Was man aus Autos alles machen kann.


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