Sicherheitshalber: Australier haben ein Shazam für Spinnen und Schlangen entwickelt

Da ist man also im australischen Buschland und plötzlich krabbelt eine Spinne auf einen zu. Ist die giftig und wenn ja, wie sehr? Darf man die jetzt streicheln, soll man wegrennen oder doch einfach sterben? Dank zweier australischer Unternehmer und der National Science Agency CSIRO wird die Entscheidung in Zukunft leichter. Sie haben Critterpedia entwickelt, eine Art Shazam für Spinnen und Schlangen.

Ähnlich wie bei der Musik-Erkennungsapp lädt man ein Foto des Getiers hoch und bekommt Informationen über die Familie, Gattung und Spezies sowie die potenzielle Bedrohung angezeigt. Das funktioniert durch Machine Learning und einen KI-gestützten Algorithmus. Damit der möglichst konkrete Ergebnisse abliefern kann, werden allerdings Hunderttausende Bilder benötigt.

„Wir brauchen viele Trainingsdaten, um Lebewesen angemessen zu identifizieren“, so Dr. Matt Adcock, der das Projekt leitet. Deswegen freut er sich über alle, die die App runterladen und sie fleißig nutzen. Critterpedia analysiert nämlich auch die GPS-Daten, also wo genau die Bilder aufgenommen wurden.

Ziel ist es, Menschen über ihre Umwelt aufzuklären und sie zu schützen – und die Tiere natürlich auch.

Noch befindet sich Critterpedia in der Testphase. Neugierige können sich aber anmelden, um die Beta-Version runterladen und den Algorithmus zu trainieren.


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