Random & Fun So revolutioniert ein Glas Tokios Toiletten – und unsere Smartphones

So revolutioniert ein Glas Tokios Toiletten – und unsere Smartphones

Wer kennt es nicht: Man ist auf Sightseeingtour in einer fremden Stadt und die Blase meldet sich plötzlich. Dann heißt es: ab aufs stille, öffentliche Örtchen. Wirklich Spaß macht der Gang aufs öffentliche Klo jedoch nicht, denn auf den meisten riecht es einfach nur unangenehm und es ist so dunkel, dass man nicht wirklich sieht, wohin man tritt. Sogar in Japan, einem der saubersten Länder der Welt, haben sie keinen guten Ruf. Das könnte sich jetzt ändern.

„The Nippon Foundation“ hat ein neues Projekt gestartet: gläserne Hightech-Toiletten für den öffentlichen Raum. Und ja, die sind tatsächlich durchsichtig, aber natürlich nur, wenn sie gerade nicht genutzt werden. Gemeinsam mit renommierten Designer*innen sollen an verschiedenen Orten Tokios 17 öffentliche Toiletten aufgepimpt werden.

Ein Glas für Klos und Handys

Besonders viel Aufmerksamkeit haben bis jetzt die ungewöhnlichen Toilettenhäuschen in den beiden Parkanlagen Yoyogi Fukamachi und Haru-no-Ogawa bekommen. Die farbenfrohen Kloräume sind von außen komplett transparent. Erst beim Abschließen der Tür werden die Wände plötzlich undurchsichtig. Zu erkennen ist dann nur noch Milchglas. Ausgedacht hat sich dieses Konzept der japanische Architekt Shigeru Ban.

Für sein Projekt nutzte Ban eine besondere Art von Glas, das durch Spannung zwischen Intransparenz und Transparenz wechseln kann. Auch in der Handy-Branche wird mit diesem Glas bereits experimentiert. Anfang des Jahres stelle OnePlus ihr neues Smartphone Concept One vor. Die Besonderheit: Wenn die Kamera nicht gerade benutzt wird, wird das Glas der Linse zu Milchglas. Eben genau wie bei den Hightech-Klos.

Ob es das Smartphone mit dieser Glastechnologie bald zu kaufen gibt, steht noch nicht fest. Aber zumindest die Toilettenhäuschen sind schon ein kleiner Erfolg. Der Grund: Man erkennt direkt, ob die Toilette besetzt ist und was sich so im Inneren versteckt. Gleichzeitig spenden die leuchtenden Toilettenhäuschen Licht für die Besucher*innen des Parks. Vielleicht halten wir ja auch bald Handys mit dieser Technologie in den Händen.

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