Homophobie am Arbeitsplatz: Jede*r dritte Homosexuelle wird diskriminiert

Wir schreiben das Jahr 2020 und wie schön wäre es, wenn Homosexualität endlich vollkommen akzeptiert wäre. Wie eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und der Universität Bielefeld nun allerdings belegt, sind wir noch weit von dieser Wunschvorstellung entfernt.

Die Tagesschau berichtet, dass laut Studie jede*r dritte Homosexuelle am Arbeitsplatz mit Diskriminierung zu kämpfen hat. Dabei solle es Trans-Menschen laut der Studie noch stärker treffen. 40 Prozent der Arbeitnehmer*innen, die sich als Trans* identifizieren, werden im Job diskriminiert.

Im Vergleich zu ihren heterosexuellen Kolleg*innen sollen Homosexuelle sowie Trans-Menschen häufiger höher qualifiziert sein. 60 Prozent aus den betroffenen Personengruppen besitzen einen Hochschulabschluss, während es bei den restlichen Arbeitnehmer*innen lediglich 42 Prozent sind.

Auch die Branchenwahl fällt unterschiedlich aus. Trans-Personen und Homosexuelle arbeiten im Vergleich zu Heterosexuellen eher im Gesundheits- und Sozialwesen oder in der Kunst und Unterhaltung als im Produktionssektor.

Welche DAX-Unternehmen aus welcher Branche dabei als besonders LGBTQ-freundlich gelten, hat bereits Ende letzten Jahres eine Studie der Uhlala Group untersucht.


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