Über 400 Sorten: Niemand liebt KitKat so sehr wie Japan

Apfel, Wasabi, Banane, Käsekuchen, Süßkartoffel – ist zwar alles lecker, aber nichts, was man unbedingt sofort mit KitKat verbinden würde. Hierzulande schmecken die Schokowaffeln eher klassisch nach Milch-, Erdnuss- oder weißer Schokolade. In Japan wird jedoch ein ganz anderes Spiel gespielt.

Dort gab es schon über 400 verschiedene KitKat-Sorten. Allein 50 davon hat der Konditormeister Yasumasa Takagi kreiert – zahllose Prototypen mal nicht mitgezählt.

In einer Mini-Doku des Youtube-Channels Great Big Story erklärt er seine Motivation, immer wieder neue Kombinationen auszuprobieren: „Wenn es keine große Auswahl an KitKats gibt, ist es nicht möglich, ein breites Spektrum von Menschen glücklich zu machen.“

KitKat als Glücksbringer

KitKat kam in Japan 1973 auf den Markt und ist das erfolgreichste Produkt auf dem japanischen Schokoladen-Markt, wie Nestlés Marketing-Manager Yuji Takeuchi erzählt.

Student*innen würden sogar oftmals KitKats als Glücksbringer vor Prüfungen geschenkt bekommen. Warum? „KitKat“ klingt ein bisschen wie „Kittokatsu“, was im Japanischen „Du wirst gewinnen“ bedeutet.

Außerdem gibt es für einzelne Regionen auch spezielle Sorten. Für die Region Hokkaido ist es Melone (und nicht Kürbis, wtf?) und für Kyushu violette Süßkartoffel.

Was soll man da noch sagen? Findet einfach jemanden, der euch so liebt wie Japan KitKat.


Business Punk Redaktion

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