Life & Style Berliner Brandstifter über die Gin-Kunstedition mit Sven Marquardt: „Wir wollten etwas Einzigartiges machen“

Berliner Brandstifter über die Gin-Kunstedition mit Sven Marquardt: „Wir wollten etwas Einzigartiges machen“

Das war ja zu Anfang der Corona-Zeit. Wie hat das euch beeinflusst?

Sven: Nach den ersten Meetings sind wir in den Lockdown gerutscht. Es gab also eine Pause, bevor das Shooting stattfinden konnte. Im Sommer haben wir dann geshootet.

Vincent: Bei uns ist der Umsatz eingebrochen, wie bei allen anderen auch. Als wir loslegen wollten, meinte ich zu Sven: „Lass uns mal schauen, wenn zero Euro auf dem Konto sind, dann können wir das nicht machen. Aber sobald ein bisschen was da ist, will ich es unbedingt.“

Dann ist es erst recht der Zeitpunkt, um etwas zu tun und sich nicht zurückzuziehen. Sven war da auch sehr pushy, im positiven Sinne.

Sven: Ich habe dieses Jahr nur zweimal ein Shooting gehabt. Im Sinne von: einen Job, einen Auftrag.

Ich war wirklich nervös vor dem Shooting, mein Team auch. Weil man dachte, durch die krasse Zeit ist irgendwie der ganze Zauber „ein Stück weit verloren gegangen“.

Aber es war ein ganz toller Shooting-Tag. Die ganze Konzentration war da auf die beiden tollen Models und deren Team.

Wie lief das Shooting für das Motiv auf der Flasche ab?

Sven: Ich hatte die ganz gewohnte Freiheit, die ich immer bei meinen Shootings habe. Ich habe dann den beiden meine Vorschläge geschickt und so haben wir uns Stück für Stück immer weiter angenähert.

Das Motiv des Flaschenlabels (Credits: Sven Marquardt)

Das ist eine Berliner Marke,  ich bin ein Berliner Fotograf und auch das Model Janek ist aus Berlin. Nur das andere Model Alexandra ist aus Stockholm oder so.

Vincent: Aber sie ist Bartenderin und kannte Brandstifter, hatte das gerade in ihren Bars ausgestellt. Deshalb fand ich das schon wieder so cool, weil auch da der Bogen geschlagen wurde.

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