Life & Style Berliner Brandstifter über die Gin-Kunstedition mit Sven Marquardt: „Wir wollten etwas Einzigartiges machen“

Berliner Brandstifter über die Gin-Kunstedition mit Sven Marquardt: „Wir wollten etwas Einzigartiges machen“

Wie passt Berlin Brandstifter und Sven Marquardt zusammen?

Vincent: Einmal ist diese Basis, dass wir beide gebürtige Berliner sind. Berliner Brandstifter ist auch in der Nachtkultur entstanden. Was uns beide auch verbindet, ist die Affinität zu Kunst. Sven auf seine Art und ich auf meine Art.

Sven: Ich fand den Namen auch von Anfang an toll. Da musste ich gar nicht lange hadern. Es ist natürlich toll, wenn man mit solchen Sachen auch Geld verdient.

Der Brückenschlag zur kommerziellen Verwertung der Arbeit ist etwas, womit ich keine Berührungsängste habe. Ich finde aber darüber hinaus eine Identifikation mit dem Produkt wichtig.

Warum habt ihr euch für einen Gin und keinen Vodka oder Kornbrand entschieden?

Vincent: Gin ist der Bestseller von unseren Produkten. Außerdem machen da die Variationsmöglichkeiten Sinn, da wir zum Beispiel Rosenblüten und Brombeeren hinzugefügt haben.

Beim Korn oder Vodka wäre es schwierig, noch etwas hinzuzufügen. Das würde die ursprüngliche Idee der Spirituose zerstören.

Und: Unsere erste Kooperation 2013 war zum Launch unseres Berlin Dry Gins. Deshalb war für mich völlig klar, dass es Gin bleiben muss.

Sven: Ja, ich habe tatsächlich über die anderen Produkte nicht weiter nachgedacht, für mich war klar: Vincent hat sich gemeldet, es geht um eine neue Gin-Edition.

(Credits: Berliner Brandstifter/Sven Marquardt)

Wie seid ihr auf das Thema Liebe gekommen?

Sven: Meine erste Idee war ein Paar, das sich an irgendeinem Ort getroffen hat, morgens, nach einem Club.

Das Thema von Zusammenhalt und Zweisamkeit ist in diesem Jahr auch nochmal viel wichtiger. Liebe ist ja eigentlich immer ein Thema.

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