Random & Fun Das ist der 2021-wird-alles-besser-Kalender, auf den wir alle gewartet haben

Das ist der 2021-wird-alles-besser-Kalender, auf den wir alle gewartet haben

Die Idee kam Colin Hauer als seine Frau angefahren wurde. „Zum Glück ist ihr nichts passiert“, sagt er. Nur ein paar blaue Flecken. Und doch: Es ist der Moment, an dem ihm klar war, tiefer kann es mit diesem Jahr nicht mehr gehen. „Das war so etwas wie ein Turningpoint“, sagt Hauer. Und damit war der Punkt gekommen, an dem er die losen Gedanken, die in seinem Kopf geisterten, sammelte.

Sein Plan: Er bringt einen Kalender für das kommende Jahr raus, der uns daran erinnern soll, dass alles etwas besser ist als 2020. So viel dazu, Daumen sind gedrückt, dass es auch wirklich so kommt. Aber warum macht man das?

Über 2020 sagt Hauer nur eines: „Es passiert immer mehr Shit“ – damit fasst er nur zusammen, was wohl alle denken. Und für ihn begann das bereits am Neujahrstag als in Krefeld der Zoo brannte (erinnert sich überhaupt noch jemand?). „Da komme ich her“, sagt Hauer. Kein Wunder also, dass ihn das hart getroffen hat.

Katastrophen und Kataströphchen

Dann die Brände in Australien. Und auch hier familiäre Beziehungen. Dann kam Corona. Daneben noch die Wahl in den USA, Rassismus, verschwurbelte Querdenker*innen, Brexit und, und, und. Die ganzen persönlichen Katastrophen und Kataströphchen, die 2020 zu bieten hatte, sind da noch gar nicht aufgelistet: Keine Familienbesuche, Geburtstage allein, verschobene Hochzeiten, eine krasse Wirtschaftskrise. „Das haben wir alle erlebt“, sagt Hauer. Nicht jede*r gleich, aber jede*r irgendwie. Und, ja, das war hart.

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Januar: Die Brände in Australien

Media Source: Colin Hauer
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Was sonst noch im Januar los war.

Media Source: Colin Hauer
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Februar: Das misslungene Impeachment Trumps

Media Source: Colin Hauer
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März: Corona geht los. Die Welt wird desinfiziert.

Media Source: Colin Hauer
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August: Eine Lagerhalle in Beirut explodiert.

Media Source: Colin Hauer
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Colin Hauer, Digitalberater, 34 Jahre alt – er hat den „Things can only get better"-Kalender entworfen.

Media Source: Colin Hauer

„Was soll jetzt noch passieren?“, fragt Hauer. Daher auch der Name seines Kalenders: „2021: Things can only get better“. Der Kalender kommt in jedem Monat mit einem Bild daher, das an eine Katastrophe des Vorjahres erinnert – und mit Funfacts gespickt, die einen noch einmal in den jeweiligen Monat eintauchen lassen.

„Ich bin sicher, dass es besser wird“, sagt Hauer. „Trump ist weg und es gibt bald einen Impfstoff.“ Stimmt, das sind Hoffnungsschimmer. „Ich bin aber auch sicher, dass es bis zum Frühjahr noch einmal krass wird“. Seinen Kalender hat Hauer auf Kickstarter gelauncht. Noch bis zum 6. Dezember kann man ihm helfen, ihn zu finanzieren. Und fürs kommende Jahr heißt es: Fingers crossed.

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