Random & Fun Menü mit Überraschung: Restaurant beschäftigt Kellner*innen mit Demenz

Menü mit Überraschung: Restaurant beschäftigt Kellner*innen mit Demenz

In den meisten Fällen ist das hier eher ein Aufreger in Restaurants: Man bestellt mit einem Riesenhunger eine bestimmte Mahlzeit und wartet eine gefühlte Ewigkeit. Nachdem man quasi schon völlig am Ende ist, kommt endlich das heiß geliebte Gericht. Doch dann muss man feststellen, dass der*die Kellner*in das falsche Essen serviert hat.

In einem Restaurant in Japan ist das Servieren von nicht bestelltem Essen allerdings kein Fehler, sondern Teil des Konzepts. Denn im „Restaurant of Mistaken Orders“ arbeiten Kellner*innen die an Demenz erkrankt sind. Wer hier Essen geht, sollte also damit rechnen, nicht die bestellte Mahlzeit zu bekommen. Das Restaurant möchte damit Menschen, die an der Krankheit leiden, helfen, weiter Teil der Gesellschaft zu bleiben.

Der Gründer des Restaurants Shiro Oguni sagt dazu: „Wir wollen die Gesellschaft dazu bringen, sich mehr mit dem Thema zu beschäftigen und gelassener damit umzugehen“. Denn viele Leute würden bis heute denken, dass Demenz-Patient*innen die ganze Zeit auf Hilfe angewiesen seien und selbst nichts mehr auf die Reihe bekommen würden.

Er gibt sich außerdem selbstbewusst, was die Qualität des Essens angeht. Es sei nämlich ganz egal, ob man das bestellte Essen oder ein anderes Gericht serviert bekommt: Man könne es so oder so einfach genießen. Na dann: Guten Appetit!

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