Green & Sustainability Bei diesem Spiel gibt es nicht viel zu lachen

Bei diesem Spiel gibt es nicht viel zu lachen

Cards Against Humanity ist das Spiel für alle, die ihre Seele gerne in schwarzem Humor suhlen. Je bösartiger die Witze, desto mehr gibt es zu lachen. Manchmal gehen die Satz-Kreationen bei dem Spiel soweit, dass man sich am Ende für seinen pubertären Humor und Furzwitze selbst schämt.

Grund zum Schämen gibt es beim inoffziellen Erweiterungspack „Brands Against Humanity“ genug. Nicht so sehr für die Spieler*innen, mehr für Unternehmen, die sich unethisch verhalten. Nach Lachen ist da nicht zu Mute.

Designt wurde das Spiel von dem Kreativduo Elli & Elisa. Wie bei der Orginal-Version von „Cards Against Humanity“ gibt es bei „Brands Against Humanity“ schwarze Karten, auf denen ein Satz mit Wortauslassungen steht und weiße Karten mit Sätzen, mit denen man die Lücken füllen kann. Diese beruhen auf wahren Tatsachen.

Außerdem gibt es bei der Edition von Elli & Elisa als Erweiterung ein „Entschuldigungs-Bingo“ mit blöden Ausreden, weshalb die Unternehmen furchtbare Dinge tun. Weil das noch nicht reicht, gibt es auch Spiel-Geldscheine, mit denen man zu Beginn des Spiels seine Seele verkaufen kann.

©Screenshot/Brands Against Humanity

Dahinter verbirgt sich ein guter Zweck: Der Gewinner muss die Summe am Ende spenden. Vorschläge von Organisationen gibt es auf der Webseite von „Brands Against Humanity“.

Die Person, die zuletzt Wasser in Flaschen gekauft hat, beginnt als Unternehmensmonster und zieht eine schwarze Karte. Die anderen müssen eine weiße Karte legen, die die Lücke im Satz passend füllt. Das Monster entscheidet, welche Antwort am „lustigsten“ ist.

Spielt Jeff Bezos mit, muss er immer das Spiel beginnen. „Brands Against Humanity“ gibt es kostenlos als Download.

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