Innovation & Future Amazons neue Roboter sollen für Arbeitssicherheit sorgen

Amazons neue Roboter sollen für Arbeitssicherheit sorgen

Wie wir alle wissen, hat Amazon als Arbeitgeber nicht gerade den besten Ruf. Im Gegenteil. Ein Grund hierfür sind die häufigen Arbeitsunfälle, die Beschäftigte des Händler-Giganten erleiden. Vielleicht kennt ihr die South-Park-Folge, in der ein Amazon-Mitarbeiter aufgrund eines Arbeitsunfalls zu einem Warenpaket verarbeitet wurde.

Weniger lustig sind die Zahlen: Alleine 2020 gab es über 27.000 nachgewiesene Arbeitsverletzungen bei Amazon. Dies geht aus einem Bericht des Strategic Organizing Center (SOC) hervor.

Dies soll sich nun ändern. Und zwar mithilfe von Robotern. In einem Blogpost enthüllte Amazon am Sonntag die vier Roboter Ernie, Bert, Kermit und Scooter. Die Maschinen mit den urigen Sesamstraßen-Namen werden momentan im Innovation Lab in Seattle entwickelt.

Ernie hat einen mechanischen Arm, mit dem er Kisten aus Regalen ziehen und den Mitarbeiter:innen bringen kann. So sollen diese entlastet werden.

Bert fährt alle möglichen Dinge durch das Warehouse und besitzt Amazon zufolge über eine umfangreiche Navigations- und Sicherheitstechnologie.

Scooter zieht Wagen durch die Amazon-Fabrik und Kermit transportiert leere Kisten. Ziel ist es, den Mitarbeiter:innen dadurch mehr Zeit für kognitiv anspruchsvollere Aufgaben freizuräumen.

Die letzten beiden Roboter stehen bereits in den Startlöchern. Kermit wird gerade in einigen Fabriken in den USA getestet und Scooter wird auch noch dieses Jahr in mindestens einer Fabrik auf die Probe gestellt.

Die Roboter sind Teil eines 300-Millionen-Investments, welches Amazon 2021 für Sicherheitsprojekte aufbringen will. Ziel ist es, die Arbeitsunfälle bis 2025 um 50 Prozent zu senken. Wir sind gespannt.

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