Leadership & Karriere Was ihr von der Netflix-Serie „Biohackers“ für euer Business lernen könnt

Was ihr von der Netflix-Serie „Biohackers“ für euer Business lernen könnt

Seit Kurzem gibt es die zweite Staffel der deutschen Netflix-Produktion „Biohackers“ zu sehen. Die erste Staffel der Thriller-Serie punktete vor allem wegen der herausragenden Schauspielleistung von Luna Wedler, die die Protagonistin Mia Akerlund spielt. Die Handlung dreht sich um das Leben der Medizinstudentin, die die Machenschaften ihrer Biologie-Professorin Dr. Lorenz (Jessica Schwarz) enthüllen will.

In der ersten Staffel gelingt es Mia zu beweisen, dass Dr. Lorenz seit Jahren das Erbgut von Embryonen illegal verändert, weshalb Mias kleiner Bruder starb. Die Medizinstudentin ist die einzige Überlebende aus den Versuchen und will sich jetzt an Dr. Lorenz rächen. Jedoch wird sie am Ende von einem Journalisten entführt, der ihr eigentlich bei der Aufdeckung helfen sollte.

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Staffel 2 beginnt mit einem Zeitsprung: Es sind drei Monate vergangen, Mia scheint ihren Studi-Alltag zu leben, aber sie hat ständig Kopfschmerzen und Gedächtnislücken. Die Machenschaften von Dr. Lorenz sind an die Öffentlichkeit gelangt. Doch Mia ist sicher, dass irgendjemand dahinter steckt. Spoiler: Es sind der Baron und Vater ihrer Mitbewonerin Lotta (Caro Cult) und der Journalist Andreas Winter (Benno Fürmann).

Mia und ihre Freund:innen wollen herausfinden, was die Männer mit ihr und Dr. Lorenz gemacht haben, was jedoch nicht ganz ungefährlich ist. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, der uns als Zuschauer:innen in Dauerspannung versetzt.

Wir haben für euch zusammengefasst, was ihr von den Charakteren und ihren Vorgehensweisen für euer Business lernen könnt. (Achtung: hier kommen Spoiler aus Staffel 2)

Loyalität ist das Wichtigste überhaupt

Dieser Satz stammt ausgerechnet von Lottas Vater, der den Journalisten mit der Entführung von Mia und heimlichen Experimenten an ihr beauftragt. Doch auch wenn er der Verbrecher der Serie ist, hat dieser Satz etwas Wahres. Denn ohne Loyalität gegenüber euren Mitarbeiter:innen oder Kolleg:innen gibt es auch keinen Erfolg. Wer loyal ist, ist bereit, sein Bestes zu geben und Verantwortung für sich und andere zu übernehmen. Es ist der Key zum Teamerfolg – und den will doch wirklich jede:r für sein eigenes Business.

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Wer keine Feinde hat, hat keinen Charakter

Dieses Learning stammt von Dr. Lorenz. Einer taffen Wissenschaftlerin, die in Staffel 1 noch Mias größter Feind ist und sich in Staffel 2 als Verbündete entpuppt. Die Bezeichnung „Feind“ klingt vielleicht etwas hart, aber sehen wir es mal so: Konkurrenz belebt das Geschäft. Ein veralteter Slogan, der aber immer noch seine Richtigkeit hat.

Eure Konkurrent:innen sind sicher kein Fan von euch und eurem Business. Sie wollen schließlich selbst erfolgreicher sein als ihr, was aber wichtig ist. Denn eure Konkurrent:innen spornen euch an und fordern euch, noch besser zu werden. Wie langweilig wäre die Arbeitswelt ohne sie?

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Verschaff dir Sichtbarkeit, aber in Maßen

Mia bekommt bei ihrer Mission vor allem von ihren Mitbewohner:innen Unterstützung. Dazu gehört auch Ole, der unglaublich klug und etwas verrückt ist und ständig an neuen Projekten arbeitet. In der zweiten Staffel gibt Ole sogar sein letztes Hemd. Auf Social Media präsentiert er nämlich mit allen Mitteln seine neusten Wissenschaftsprojekte. Diese sind echt verblüffend, nur bekommt er dafür außerhalb seines Freund:innenkreises nicht viel Aufmerksamkeit. Also schafft er sich eben auf Social Media Sichtbarkeit – heutzutage eine der Voraussetzungen, um mit einem Business populärer zu werden. Nur gibt es eben da auch Grenzen. Also finde das richtige Maß.

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Sei anderen ein Vorbild

Das letzte Learning kommt wieder von Professorin Lorenz, die in der zweiten Staffel eine starke charakterliche Entwicklung durchmacht. Nachdem ihre Machenschaften ans Licht kommen, wohnt sie wieder bei ihrer Mutter, zu der sie ein schwieriges Verhältnis pflegt. Es scheint, als würde vor allem dadurch das Selbstbewusstsein von Lorenz bröckeln. Doch sie ist nunmal trotz ihrer Fehler ein Vorbild für viele junge Menschen, was sie stark macht. Also verhalte dich so, dass du für deine Mitarbeiter:innen als Vorbild fungieren kannst. Triff die richtigen Entscheidungen und steh zu deinen Fehlern.

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