Innovation & Future „Bionic Reading“ soll uns zu Turbo-Leser:innen machen

„Bionic Reading“ soll uns zu Turbo-Leser:innen machen

Habt ihr auch das Gefühl, dass wir mittlerweile viel zu viele Informationen konsumieren? Jeden Tag aufs Neue werden uns Nachrichten, Fotos, Updates und andere Postings in unseren digitalen Feed gespült. Manchmal weiß man gar nicht, was man nun lesen und was ignorieren soll.

Stellt euch jetzt vor, es gäbe eine Methode, mit der wir digitale Texte einfach viel schneller lesen könnten. Wir würden also in derselben Zeit mehr News lesen und schneller verdauen können. Der Schweizer Typografiedesigner Renato Casutt glaubt, genau so eine Methode entwickelt zu haben.

Casutt spricht von „Bionic Reading“. Bei dieser Methode werden die ersten Buchstaben eines Wortes fett hervorgehoben. Die Folge: Wir lesen nicht das gesamte Wort, unser Gehirn füllt den Rest des Wortes stattdessen automatisch aus.

Die Idee kam dem Designer, als er ein Buch für einen fremdsprachigen Autor entwerfen musste, er jedoch Schwierigkeiten hatte, die Wörter zu lesen. Ihm half es, alle Wörter zu verbalisieren und die Wörter abschließend abzutrennen. So konnte er zumindest ein paar Wörter mit seiner eigenen Sprache in Verbindung bringen.

Bionic Reading soll nicht nur das Lesen und Verstehen beschleunigen, sondern an die Leser:innen individuell angepasst werden. So lässt sich die Anzahl an fixierten Buchstaben verändern.

Designer:innen und Entwickler:innen haben Zugriff auf die API des Tools, um die Methode in ihre Anwendungen zu integrieren. Auf der Website von Bionic Reading lässt sich die Methode über einen Converter testen. Momentan ist das Tool nämlich noch in der Entwicklungsphase.

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