Productivity & New Work Emojis im Job: Wann sie die Kommunikation unterstützen und wann nicht

Emojis im Job: Wann sie die Kommunikation unterstützen und wann nicht

Emojis sind nicht mehr aus der Kommunikation über Text wegzudenken. Egal ob mit Freund:innen oder den Kolleg:innen, die bunten Bildchen unterstreichen das Geschriebene und verhindern Missverständnisse. Zumindest, wenn alle Beteiligten die gleiche Bedeutung des Emojis kennen.

Laut einer gemeinsamen Studie zur Kommunikation in hybriden Unternehmen von Slack und Duolingo denken 85 Prozent der indischen Arbeiter:innen und 71 Prozent der US-Amerikaner, dass Nachrichten ohne Emojis unvollständig sind. Allerdings gibt es vor allem im internationale Kontext einige Unterschiede, die zu Missverständnissen führen könnten.

So ist das freundliche Gesicht 🙂 in den meisten Ländern ein Ausdruck der Freude. Doch immerhin 14 Prozent der Befragten geben an, mit dem Emoji tiefste Verärgerung auszudrücken. Vor allem in Amerika und Singapur wird das Emoji eher negativ gelesen.

Die Aubergine und der Pfirsich

In China wird unterdessen das Auberginen-Emoji bei 56 Prozent wortwörtlich als Symbol für eine Aubergine verstanden. Sollten dir chinesische Kolleg:innen zur Mittagspause also eine Aubergine mit Fragezeichen schicken, geht es wahrscheinlich tatsächlich um deine Lunch-Pläne und nicht um eine sexuelle Anmache.

Auch der Pfirsich wird in Korea bei 71 Prozent der Befragten wortwörtlich genutzt und steht nicht für den Hintern. Lediglich neun Prozent der Koreaner:innen stuften den Pfirsich-Emoji als „Not safe for work“ ein.

Effizienzsteigerung durch Emojis

Doch wenn Emojis richtig genutzt werden, sollen sie laut der gemeinsamen Studie sogar die Effizienz in der hybriden Kommunikation verbessern. 58 Prozent der Befragten geben an, mit Emojis mehr Feinheiten kommunizieren zu können. 54 Prozent sind außerdem der Meinung, dass Emojis die Kommunikationsgeschwindigkeit verbessert.

Am wichtigsten dabei: alle Kolleg:innen sollten das gleiche Verständnis der Emojis besitzen. Am besten gebt ihr neuen Arbeitenden also eine kleine Einführung in die interne Emoji-Kommunikation, um Missverständnisse zu vermeiden.

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