Life & Style Neu im Podcast-Game: Fentom Studios bietet Flatrate für Post-Produktionen an

Neu im Podcast-Game: Fentom Studios bietet Flatrate für Post-Produktionen an

Der Podcast-Markt ist noch lange nicht erschöpft, vielmehr ist er weiterhin auf dem Vormarsch. Potenzial ist da und ein relativ einfacher Zugang auch: Konzept, Host, Audiofile und dann ab in die Produktion. Verschiedene Produktionsfirmen bieten verschiedene Services an. Fentom Studios verfolgt jetzt einen hierzulande neuen Ansatz: ein Abo für Audio-Post-Productions. Schnitt, Abmischen, Voice Repair, Sound Designs – alles dabei.

Man kann so viele Marken, Formate und Teammitglieder hinzufügen, wie man möchte, bezahlt wird monatlich oder, mit Rabatt, alle zwei Monate. Dementsprechend ist der Service auch in diesem Turnus kündbar. Innerhalb vom 48 Stunden erhält man das fertige Produkt. Je nach Aufwand, aber auch mal länger. Das Angebot richtet sich an geschäftliche und gewerbliche Kundschaft.

Die Idee für den Podcast-Aboservice ist von Tolgay Azman, Gründer von Stereotype Media, einem Medienunternehmen für Podcasts, das Formate wie 1,5 Grad mit Luisa Neubauer entwickelt und produziert hat. Die Expertise kommt also Inhouse. Die Idee für flexible Angebote generell stammt aus den USA – dort auch als “Productized Services” bekannt.

Wir haben Azman drei Fragen zu dem Abo-Ansatz in der Podcast-Branche gestellt:

Tolgay, inspiriert ist der Abo-Service durch die USA. Wie groß ist der Markt dort und welchen Einfluss hat das auf den Podcastmarkt?

Aus den USA kommt ganz klar der Trend zu Productized Services. Das sind Dienstleistungen, die ganz klaren Rahmenbedingungen folgen, um einen qualitativ hohen Service kosteneffizient und wettbewerbsfähig anbieten zu können. Productized Services gibt es für alle möglichen Dienstleistungen – von Design über Business Intelligence bis hin zum Online Marketing. Wir haben diesen Trend für unsere Expertise in der Podcast-Produktion adaptiert. 

Welchen Impuls wollt ihr der Agenturwelt damit hierzulande geben?

Wir wollen gleich mehrere Impulse setzen. Zum einen haben wir uns gefragt: Wie können wir so effizient wie möglich arbeiten und kommunizieren, damit wir die von uns gewohnte Post-Production liefern können? Basierend darauf haben wir unsere Workflows aufgebaut und alles andere eliminiert. Das spart nicht nur auf unserer Seite Zeit, die wir als Kostenvorteil weitergeben, sondern auch auf Seite der Auftraggeber:innen. Zum anderen glauben wir, dass es enorm hilfreich ist, wenn klar definiert wird, wie der Service funktioniert, was er leistet – und was nicht. Auch damit hoffen wir, einen deutlichen Impuls setzen zu können.

Welchen Vorteil hat das gegenüber einer Full-Service-Agentur? Da kann ich ja auch einzelne Leistungen buchen.

Ein ganz klarer Vorteil sind die Kosten: Bei den meisten Full-Service-Agenturen zahlt man einen oft signifikanten Overhead mit. Schließlich müssen Full-Service-Agenturen ja auch in der Lage sein, aufwändigere, komplexere Projekte umzusetzen. Auch wir bieten mit Stereotype Media weiterhin unsere Full-Service-Leistungen – als Podcast- und Audioagentur – an. Mit Fentom Studios haben wir uns einen ganz klaren Teil unseres Leistungsspektrums rausgepickt: die Postproduktion von Formaten. Also die technische Arbeit, die nach der Aufnahme und vor dem Launch passiert. Darauf haben wir den gesamten Prozess optimiert – sowohl für Auftraggeber:innen als auch für unsere eigenen Arbeitsabläufe. Ein weiterer Vorteil sind die Prozesse selbst: Sie geben weniger Spielraum für Fehler und Missverständnisse auf beiden Seiten. Das spart nicht nur Zeit, sondern führt auch schneller zu den gewünschten Ergebnissen.

Der Service ist ab sofort verfügbar.

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