Life & Style Der Epstein-Fall – Gerichtsunterlagen mit 170 Klarnamen veröffentlicht

Der Epstein-Fall – Gerichtsunterlagen mit 170 Klarnamen veröffentlicht

Der Fall rund um Jeffrey Epstein sorgte weltweit für Aufsehen. Auch verschiedene Prominente wurden im Zusammenhang mit dem Missbrauchsskandal genannt. Nun enthüllen Gerichtsunterlagen weitere Namen von Menschen, die mit Epstein in Verbindung standen.

4,5 Jahre ist Jeffrey Epstein mittlerweile tot. Am 6. Juli 2019 wurde er verhaftet – nur wenige Wochen später nahm er sich in der Gefängniszelle des Metropolitan Correctional Center in Manhattan das Leben, noch bevor ihm der Prozess zum sexuellen Missbrauch gemacht werden konnte. Regelmäßig soll der damals 66-Jährige junge Frauen und Mädchen auf die Karibikinsel Little Saint James – nach den Skandalen von den Medien „Pedophile Island“ getauft – geflogen haben, um sie dort sexuell zu missbrauchen.

Doch dabei soll Epstein nicht immer alleine gewesen sein. Bewohnerinnen und Bewohner der Nachbarinsel beobachteten wiederholt, wie er mit Hubschrauber oder Boot immer wieder prominente Menschen auf die Insel brachte. Prinz Andrew und Donald Trump sind einige der Namen, die bereits in den letzten Jahren für Schlagzeilen sorgten, da sie in Verbindung mit dem Epstein Fall aufkamen.

Nun wurden neue Namen auf den Tisch gebracht, die in irgendeiner Verbindung zu Epstein stehen. Im Rahmen des Zivilstreits zwischen der geschädigten Virginia Giuffre und der langjährigen Partnerin von Epstein, Ghislaine Maxwell, wurden diese genannt. Aufgrund des Drängens der Medien stimmte die vorsitzende Richterin in dem Fall vor zwei Wochen zu, die Gerichtsakten aus dem Prozess im Jahre 2015 zu veröffentlichen. Rund 40 von 250 erwarteten Dokumenten mit insgesamt fast 1.000 Seiten wurden bisher veröffentlicht und haben eine Liste mit 170 Klarnamen enthüllt, die zuvor nicht öffentlich bekannt waren.

So soll im Rahmen des Prozesses auch der Name des Zauberkünstlers David Copperfield genannt worden sein, der bei einem gemeinsamen Abendessen mit Epstein zu Gast war. Ebenso scheint der frühere amerikanische Präsident Bill Clinton in einer Verbindung zu Epstein gestanden zu haben. So sagte Epstein einmal, Clinton “bevorzuge eher junge Mädchen”, wie die FAZ berichtet. Mehrmals soll Clinton sich mit Epstein getroffen und auch seinen Privatjet genutzt haben, so berichtet die Tagesschau.

Ganz neu scheinen nun die Namensnennungen vom King of Pop Michael Jackson und dem Astrophysiker Stephen Hawking zu sein. In einer E-Mail, so die FAZ, forderte Epstein seine Lebensgefährtin Ghislaine Maxwell sogar auf, sie solle Gerüchte über eine Orgie von Hawking mit minderjährigen Mädchen aus der Welt schaffen. Aus den Gerichtsunterlagen geht nun zumindest hervor, dass die beiden verstorbenen Prominenten auf Veranstaltungen von Epstein zu Gast waren. Auch der „Star Wars“-Schöpfer George Lucas war im Verfahren genannt worden.

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