Productivity & New Work New Workaholics: Wie der Job mit Sinn zum Burnout führen kann

New Workaholics: Wie der Job mit Sinn zum Burnout führen kann

Die meisten Menschen suchen heute nicht (nur) nach einer steilen beruflichen Karriere, sondern nach einem Sinn hinter dem Job, den man 40 Stunden pro Woche ausübt. Weil sich die Zeit dann weniger verschwendet anfühlt oder die Arbeit dann vielleicht einfach mehr Spaß macht. Doch diese Suche nach dem Sinn führt oft zu etwas ganz anderem als der beruflichen Erfüllung – nämlich zum Burnout.

Wir alle wünschen uns doch einen Job, bei dem wir uns schon nach dem Aufstehen auf das Öffnen des Laptops freuen und am Sonntag nicht den ganzen Tag an den verhassten Montag denken müssen, oder? Ein Job mit Sinn muss her. Dann macht die Arbeit mehr Spaß und ist nicht mehr so anstrengend.

Einen Sinn hinter dem eigenen Job zu sehen, ist ein großer Motivator. Das kann Vorteile haben und auch tatsächlich dazu führen, dass die Arbeit einem leichter fällt – auch wenn Arbeit immer noch Arbeit bleibt, und deshalb vermutlich auch genauso anstrengend. Doch der Sinn hinter dem Job kann auch dazu führen, dass man zu viel arbeitet und die eigenen Grenzen überschreitet. New Work erschafft eine ganz neue Art von Arbeitstier – die sogenannten “New Workaholics”. Und diese schlittern bei der vielen Arbeit mit Sinn ganz schnell in einen Burnout.

Damit das nicht passiert, haben wir hier vier Tipps, mit denen es nicht soweit kommt:

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1. Das Motiv finden
Auch wenn wir es uns nicht eingestehen wollen, streben wir oft nach Anerkennung und Bewunderung und überanstrengen uns, um das zu erlangen. Liegt das Motiv der vielen Arbeit darin, dann sollte man herausfinden, wie man das Bedürfnis auf eine andere und gesündere Art und Weise befriedigen kann.
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2. Genau hinhören
Wenn wir zu viel tun, dann spiegelt unser Körper das wieder – wir spüren, dass etwas nicht stimmt. Das sollten wir nicht ständig ignorieren. Es ist wichtig, auf die innere Stimme zu hören und das Arbeitspensum zu reduzieren, wenn es zu viel wird.
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3. Gesunde Gewohnheiten beibehalten
Wenn die Arbeit drängt, opfern wir oft als erstes unsere gesunden Routinen. Sport, Bewegung oder die Mittagspause stellen wir schnell hinten an. Doch gerade in stressigen Zeiten sollten gute Gewohnheiten oberste Priorität haben, damit wir gesund bleiben und uns gut fühlen.
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4. Sich selbst priorisieren
Es ist schön, wenn wir unsere Arbeit lieben und sie gern machen. Doch uns selbst müssen wir mehr lieben. Ein wichtiger Denkanstoß dabei: Überstrapaziert man seine Kapazitäten und kann dann nicht mehr weitermachen, kann man auch nicht mehr die Welt zu einem besseren Ort machen!

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