Life & Style Optimismus kann man lernen – 6 Tipps für eine positive Lebenseinstellung

Optimismus kann man lernen – 6 Tipps für eine positive Lebenseinstellung

Optimismus beschreibt die Neigung, die Zukunft positiv zu sehen und an das Gute zu glauben, selbst wenn die aktuellen Umstände schwierig sind. Diese Perspektive auf die Welt kann sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext das Leben erleichtern und zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Welche das sind und wie man Optimismus lernen kann, das zeigen wir in diesem Artikel.

Ein optimistischer Mensch sieht Probleme als temporäre Herausforderungen, die gelöst werden können, anstatt als unüberwindbare Hindernisse. Diese positive Grundhaltung zum Leben bringt einige Vorteile mit sich.

Die Vorteile des Optimismus

1. Beruflicher Erfolg

Optimistische Menschen neigen dazu, sich Ziele zu setzen und hartnäckig an ihrer Verwirklichung zu arbeiten. Sie sind widerstandsfähiger gegenüber Rückschlägen und sehen Misserfolge als Lerngelegenheiten. Diese Haltung kann in einer wettbewerbsorientierten Arbeitsumgebung den Unterschied ausmachen.

2. Gesundheit und Wohlbefinden

Optimistische Menschen genießen meist eine bessere körperliche und psychische Gesundheit. Denn Optimismus ist mit einem stärkeren Immunsystem, einem geringeren Stressniveau und einer geringeren Anfälligkeit für Depressionen verbunden.

3. Soziale Beziehungen

Optimismus fördert auch positive soziale Beziehungen. Optimistische Menschen sind in der Regel freundlicher, kooperativer und unterstützen ihre Mitmenschen. Diese Eigenschaften ziehen andere an und führen zu einem unterstützenden sozialen Netzwerk, das in schwierigen Zeiten hilfreich sein kann. Und wie wir wissen, sind soziale Beziehungen der Schlüssel zum Glück.

Die 3 Arten des Optimismus

Wenngleich Optimismus das Leben erleichtern kann, hat das positive Denken auch Grenzen. Es gibt verschiedene Arten des Optimismus – manche sind weniger gut als andere. Die folgenden drei Arten sind am häufigsten vertreten:

1. Unrealistischer Optimismus

Beim unrealistischen Optimismus werden Tatsachen ignoriert. Selbst wenn eine positive Aussicht völlig unrealistisch ist, wird dennoch damit gerechnet. Diese Form des Optimismus ähnelt reinem Wunschdenken.

2. Naiver Optimismus

Bei naivem Optimismus werden Risiken oder Probleme unterschätzt. Dinge werden schöner dargestellt, als sie tatsächlich sind. Das Risiko eines Scheiterns wird zu niedrig und die Erfolgschancen zu hoch eingeschätzt.

3. Realistischer Optimismus

Das ist die gesündeste Art des Optimismus: Der realistische Optimismus verbindet optimistisches Denken mit Realismus. Man spricht auch von gefestigtem Optimismus. Der Grundgedanke ist, dass sich die Dinge zum Besseren wenden können. Der realistische Optimist kann selbst in schwierigen Situationen etwas Positives erkennen.

Übrigens: Zu viel Optimismus ist auch nicht gut! Hier gibt’s weitere Infos zur “Toxic Positivity“ – also das Phänomen, zwanghaft in allem das Positive zu sehen.

Wie man Optimismus lernt: Veränderung der Denkmuster

Das Gute: Realistischen Optimismus kann man lernen und so von den Vorteilen dieser Lebenshaltung profitieren. Neigt man als Mensch also bisher eher zum Pessimismus, dann muss das nicht bleiben. Denn optimistische Denkmuster kann man sich antrainieren!

Der erste Schritt, um Optimismus zu lernen, besteht darin, die eigenen Denkmuster zu erkennen und zu verändern. Dies erfordert Selbstreflexion und Achtsamkeit.

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