AnlagePunk Jetzt auch noch der Mittelstand: An der Börse bricht das Paradesegment der deutschen Nebenwerte ein 

Jetzt auch noch der Mittelstand: An der Börse bricht das Paradesegment der deutschen Nebenwerte ein 

Der M-Dax bündelt die Unternehmen, auf die die Deutschen besonders stolz sind: Die Mittelständler, die unbekannten Weltmarktführer, die Stabilitätsanker dieser Republik. Und jetzt das: Hatte der M-Dax einst den Dax regelmäßig geschlagen, ist er jetzt in eine nachhaltige Schwächephase gerutscht. 

Viele der im MDAX der Deutschen Börse notierten mittelgroßen Aktiengesellschaften notieren derzeit weit unter ihren Bestwerten. Der Index insgesamt macht im ersten Halbjahr die optimistische Bewegung bei den international orientierten Großkonzernen nicht mit. Dabei überrundete der MDAX seinen großen Bruder, den DAX, in der Vergangenheit schon einige Male deutlich. Ist die Schwäche des Mittelstandsegments ein Zeichen dafür, das die Krise nun auch das Rückgrat der Wirtschaft, eben den Mittelstand trifft? 

Anleger von Indexfonds auf den MDAX sehen zum Ende des ersten Halbjahres 2024 schwache Wertentwicklungen. Von den überragenden 36.000 Indexpunkten im September 2021 ist in nicht einmal drei Jahren fast ein Drittel verschwunden, bei nur gut über 25.300 notiert der Index Ende Juni. Das Tief vom Januar 2024 ist damit wieder erreicht und eine Schadensbilanz von minus 5 Prozent steht zu Buche.  Auf der anderen Seite ist der DAX unverdrossen in der Gegenrichtung unterwegs: Mit gut über 18.000 Punkten erzielte er eine glänzende Performance seit Jahresbeginn, das entspricht gut zehn Prozent Zuwachs. 

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