Startup & Scaling R26: Wenn die Gondeln Sieger tragen

R26: Wenn die Gondeln Sieger tragen

Business Punk schickt Gründer ins Riesenrad – und Oskar Edberg fährt zum Sieg. Beim außergewöhnlichen Gondel-Pitch auf dem R26 Summit in Bochum und sicherte sich den ersten Platz dieses Awards.

Business Punk machte den R26 Summit zum Schauplatz eines der ungewöhnlichsten Gründerwettbewerbe des Jahres: Statt auf einer klassischen Bühne präsentierten Start-ups ihre Ideen im Riesenrad. Am Ende überzeugte Oskar Edberg mit European PowerTennis die Jury – und zeigte, wie sich eine Traditionssportart als modernes Entertainment-Format neu erfinden lässt.

Der Pitch mit Aussicht

Manchmal entscheidet sich die Zukunft eines Start-ups nicht auf einer Bühne, sondern 40 Meter darüber. Beim R26 Summit in Bochum machte Business Punk genau daraus ein Spektakel: den Gondel-Pitch. Gemeinsam mit Chefredakteurin Deborah Landshut präsentierten ausgewählte Gründer ihre Ideen während einer Fahrt im Riesenrad – ohne PowerPoint-Schlacht, dafür mit direktem Blickkontakt und jeder Menge Pitch-Druck. Aus den Gesprächen über den Dächern des Festivals kristallisierten sich die Finalisten für das große Bühnenfinale heraus.

Oskar Edberg verkauft das Erlebnis Tennis

Ganz oben landete schließlich Oskar Edberg mit European PowerTennis. Der CEO und Co-Founder verfolgt nichts Geringeres, als Tennis aus seinem traditionellen Korsett zu befreien. Sein Konzept: mehr Entertainment, mehr Tempo, mehr Emotion. European PowerTennis will keine weiteren Turniere veranstalten – sondern Events schaffen, bei denen Sport, Musik und Show zu einem Erlebnis verschmelzen.

Genau darin steckt die eigentliche Geschäftsidee. Edberg verkauft keine Matches, sondern Aufmerksamkeit. Keine Punkte, sondern Emotionen. Während viele den Tennissport behutsam weiterentwickeln wollen, stellt European PowerTennis das Format grundsätzlich infrage und denkt es konsequent aus Sicht einer neuen Generation von Fans. Nach eigenen Angaben entschied sich Edberg bewusst gegen den Weg als Profi-Spieler und für den Aufbau einer Marke, die den Sport langfristig verändern soll.

Drei Finalisten, ein Gewinner

Mit dieser Vision setzte sich Edberg gegen die ebenfalls starken Finalisten Blockbrain und Edgeless Systems durch. Im Live-Finale präsentierten alle drei Start-ups ihre Konzepte noch einmal vor Publikum, bevor die Jury European PowerTennis zum Gewinner des Business-Punk-Startup-Awards kürte. Neben der Auszeichnung erhält das Unternehmen zusätzliche Reichweite über die Kanäle von Business Punk – ein Booster, der für junge Start-ups oft genauso wertvoll ist wie Preisgeld.

Bild: Die Finalisten: Gewinner Oskar Edberg (2.v.r.), Deborah Landshut, Chefredakteurin Business Punk (3.v.l.)

Das R26 wird zur Bühne für Innovation

Doch das Finale war nur ein Teil des R26 Summit. Zwei Tage lang wurde die Bochumer Jahrhunderthalle zum Spielplatz für Gründer, Investoren, Mittelstand und Konzerne. Statt steifer Konferenzroutine setzte das Festival auf Matchmaking, Masterclasses, Networking und echte Business-Chancen. Themen wie Künstliche Intelligenz, Leadership, Nachhaltigkeit und digitale Transformation zogen sich durch das gesamte Programm.

Mehr Festival als Konferenz

Das R26 beweist damit, dass Innovation nicht geschniegelt und steril daherkommen muss. Zwischen Industriekulisse, Gründergeist und Riesenrad entstand ein Festival, das neue Ideen nicht nur diskutiert, sondern inszeniert. Und wenn am Ende ein Unternehmer gewinnt, der eine Traditionssportart komplett neu denken will, dann passt das ziemlich genau zum Spirit dieses Summits.

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